Umbau auf Trockentrenntoilette im Kastenwagen – Teil 3: Zahlen, Fakten, Maße und der Funktionstest!

Machen wirs spannend – 3 Teile gibts! Crazy! Aber 9 Seiten reiner Text auf Word ist schon ordentlich was. Daher gibts meine Trenntoiletten-Geschichte in 3 “Häppchen”. Hier lest ihr gerade Teil 3.
Zu Teil 1 und Teil 2 gehts hier lang.
Viel Spaß: 🙂

 

Trockentrenntoilette im Van – Das hat sie gekostet

132,12 €    Einsatz TTT (ebay, aus England, umgerechnet)
64,78 €      Baumarkt (zugesägtes Holz, Eimer für Feststoffe*, 10 Liter Kanister für Urin*, Kleinteile)
7,90 €         Premium Dinkel-Einstreu* (Tierbedarf)

SUMME:           204,80€

Arbeitszeit:            1 Tag, 2 Personen + ½ Tag 1 Person = 2,5 Arbeitstage

 

Einkaufsliste

Trockentrenntoilette:

Blindmachen der ehemaligen Toilettenspülung:

Benutzung:

 

Trockentrenntoilette im Kastenwagen – Die Abmessungen

Ich hab mir den kleinsten auf dem Markt vorhandenen Einsatz rausgesucht. Mein „Badezimmer“ im Kastenwagen ist nicht sonderlich groß und ich will mich nach wie vor darin duschen können, ohne an Platzangst zu leiden.

Mein Einsatz hat die Maße:

Von oben sichtbar: 32 x 28 cm / Rand: 3cm
Nach unten hinunterragend: 11 und 15 cm

 

Der Kasten, den wir um diesen Einsatz herum und in mein Bad eingepasst haben, hat folgende Maße:

50 x 40 x 32cm

Die 32 cmm Höhe schließen an den Rand der Duschwanne an, d.h. effektive Sitzhöhe beträgt 44 cm (könnte aber noch etwas niedriger sein).

 

Der Toilettendeckel (Teil eines Fresh-UpSets für Wohnmobiltoiletten) misst:

38 x 33 cm

 

Trockentrenntoilette – Der Funktionstest

So, alle Mimimis lesen jetzt am besten *nicht* weiter 😉

Obwohl ich echt lange so eine Toilette wollte, muss auch ich mich erst dran gewöhnen.

Bevor ich das erste mal da rein gepinkelt hab, hab ich noch fünfmal gecheckt, ob alles wirklich so verbunden ist, wie es sein soll.

Die ersten Tage hab ich die Toilette nur dafür verwendet. Schließlich stand ich noch im Hof der Homebase und die Keramikschüssel war in Reichweite. (Fast*) Alles gelangte dorthin, wo es hinsollte. Und auch nach drei, vier Tagen roch man: nix! Echt erstaunlich.

Als ich dann unterwegs war, führte kein Weg dran vorbei. Der Test wollte vervollständigt werden. Wichtig ist vor allem:

* Man (oder eher: Frau!) muss sich schon gut darauf positionieren, damit alles dahin gelangt, wo es hin soll. Vor allem in meinem Van: Kleines Bad, kleiner Einsatz (ich glaub, meiner ist sogar der kleinste auf dem Markt). Da heißt es nicht mehr: Klappe auf und los – sondern „bewusst“ zielen! 😀

Jetzt weiß ich auch, dass der kleine Silbereinsatz (so ein Teil, was manche im Waschbecken haben, damit sich darin Haare und Schmutz sammeln) im vorderen Bereich der Trenntoilette definitiv Sinn macht…

Hat man „groß“ gemacht, so schüttet man noch ein, zwei Handvoll Streu nach. Manche verzichten ganz darauf. Ich probiere derzeit herum.

Es klappt immer besser und was den Geruch angeht: Es riecht wirklich kaum und selbst wenn, dass ist es ein “natürlicher” Geruch, und nicht dieses selbstsame Mischmasch, was sich da sonst immer entwickelt hat.

 

Welches Streu für die Trockentrenntoilette?

Streu für Trenntoilette

Streu für Trockentrenntoilette

Da die Humuskokosfaserziegel nicht rechtzeitig da war, bevor ich in die Türkei startete, musste ich auf das zurückgreifen, war der Kleintierbedarf so da hatte. Also bin ich zum örtlichen Einzelhandel gefahren. Ich hatte die Wahl zwischen dem günstigsten Streu, das quasi nur aus einer Art Sägespänen besteht (manche nutzen dieses und sind sehr zufrieden, ich hab aber auch schon andere Stimmen gehört) und dann fand ich noch ein hochwertiges Dinkel-Einstreu, das damit wirbt, besonders gut Gerüche zu binden und absolut natürlich zu sein. Da meine Trenntoilette ohnehin schon so günstig war, gönnte ich mir mal was und kaufte letzteres.

Ich mag den Geruch dieses Dinkelstreus.

 

Trockentrenntoilette – Entsorgung und Sauber halten – Erfahrungswerte

Entsorgung

Mega easy. Der Eimerinhalt kommt alle heilige Zeit mal in den Restmüll.
Für den Pipi-Kanister muss man natürlich nach wie vor geeignete Entsorgungsmöglichkeiten finden. Gestaltet sich aber etwas einfacher, da es nun einfach nur flüssig ist, ganz ohne Toilettenpapierreste oder sonstigem festen Zeug 😉 Bisher habe ich auf einem Autobahnparkplatz und einen Gulli entsorgt. Es ist wesentlich entspannter, mit so einem Kanister durch die Gegen zu spazieren, als mit der unhandlichen riesigen Klokassette.
Wie voll der Kanister ist, kann ich von der Entsorgungsklappe außen einsehen.

Sauber halten

Erstmal ist es schon komisch, nicht mehr nachzuspülen. Infolgedessen will natürlich die “Kloschüssel” etwas mehr Aufmerksamkeit. Diese kann man mit Essigwasser und Zewa säubern.

 

Zufrieden mit der Trockentrenntoilette?

Definitiv! Unterwegs habe ich mir so bereits den Halt an einem Campingplatz gespart. Ich kann definitiv länger autark sein, als mit der vorherigen Toilette und die Entsorgung gestaltet sich entspannter. Dafür ist der Klogang nicht mehr so “entspannt”, man muss bie dem kleinen Einsatz eben aufpassen, wie man drauf sitzt.
Alles in allem, möchte ich aber nicht mehr tauschen.

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