[TÜRKEI mit dem Wohnmobil] Familienbesuch in Marmaris zu Beginn der Nebensaison

Pläne… Überlegungen

Immer wieder habe ich überlegt, wie meine Mutter und ich ihre Urlaubswoche am besten verbringen.

  • Bodrum? Kenne ich selbst nicht gut genug, man könnte gemeinsam was entdecken
  • Küste entdecken wie ich die zwei vorherigen Wochen? Hm.
  • Marmaris? Hier kenne ich mich ziemlich gut aus, aber gleichzeitig hatte ich dort auch erst ne lange Zeit verbracht.

Die Wahl fiel auf letzteres. Es sollte eine ruhige und entspannte Woche werden. Also blieben wir in der Nähe, ohne viel Fahrerei irgendwohin.
Was ich schonmal sagen kann: Sie ist total begeistert von Marmaris und zieht stark in Erwägung, ihren nächsten Urlaub auch wieder in dieser wunderschönen Ecke der Türkei zu verbringen.

Unsere Aktivitäten waren ähnlich denen von Melly und mir wenige Wochen zuvor. Insofern gibt’s hier nur ein bisschen was zu Neuem und Außergewöhnlichem:

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Besuch eines Nachbarn in der Site

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Meine Mutter und ich am Aussichtspunkte über Marmaris

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Marmaris

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Abendstimmung in Marmaris

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Schmusekatze in einem Restaurant

Hauptsaison geht merklich zu Ende

Als wir nochmal in der Site vorbeigeschaut haben, war schon nichts mehr mit Baden im Pool… langsam aber sicher wurde das Wasser abgelassen und er natürlich auch nicht mehr sauber gehalten.

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Site Pool

Dinge, die ich alleine nicht tue

Ich genoss es nach den zwei Wochen Selbstversorgung, mal wieder richtig schön essen zu gehen. Nicht nur Mittags und Abends, sondern auch ein richtiges Türkisches Frühstück haben wir uns gegönnt.

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Kahvalti

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Türkisches Essen

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Leckeres untürkisches Essen in der Türkei

Türkische Campingplätze

Entgegen meiner Freistehphilosophie fuhren wir auch mal „Campingplätze“ an. Die Anführungszeichen rühren daher, dass es wenige Campingplätze gibt, wie die, die wir in z.B. Deutschland gewohnt sind. Zwar wird mit „Camping“ (türkisch: Kamping) geworben, die Realität sieht dann aber folgendermaßen aus: Restaurants, Schwimmbäder und Co. haben mitbekommen, dass mit Wohnmobilisten Geld zu machen ist. Ein geräumiger Parkplatz ist ohnehin vorhanden, und ob da nun nachts ein Wohnmobil steht oder nicht, macht keinen Unterschied. Außer im Geldbeutel. Eventuell werden noch behelfsmäßig ein paar Duschen aufgebaut, und wenn jemand da ist, kann man Strom und Wasser bis zum Platz legen, kein Problem. Von Chemietoilette haben allerdings die wenigsten schon was gehört und schon gar keine Entsorgungsmöglichkeit (die Toilette für die Gäste des Restaurants wollte man uns dafür verständlicherweise nicht zur Verfügung stellen). Waschmaschine braucht man auch nicht erwarten, zumindest keine, die man nutzen kann. Dafür verlangt dann der eine 100 TL pro Nacht (derzeit ca. 14€), der andere nur 40TL (~6€).

Meine Erfahrung in diesem Artikel fußt auf zwei Campingplätzen im Raum Marmaris sowie auf meinen Erfahrungen aus dem Sommer 2016, als Julian und ich meinen Alkoven in die Türkei gebracht haben sowie aus dem einen Jahr Leben im Wohnmobil in der Türkei. Es gibt auch andere Campingplätze (mit Waschmaschine und allgemein eher dem Standard, den man aus Westeuropa kennt), diese sind jedoch (noch?) selten.
Ich muss ja ehrlich sagen, dass ich froh bin, überhaupt was Passendes gefunden zu haben. Insofern freue ich mich, dass überhaupt an uns „caravancis“ gedacht wird und wenigstens ein bisschen was zu Verfügung gestellt wird.

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Camping beim Erlebnisbad (Unbezahlte Werbung)

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Wasser tanken direkt am Eingang

Tiere!

Auf dem einen „Campingplatz“ gab es sooo viele Tiere, unter anderem freilaufende Hühner und Pfauen. Die haben uns dann auch mal auf dem Parkplatz besucht. Nach einiger Vertrauensarbeit sind Hühner sowie Pfauen tatsächlich sehr nah gekommen, um etwas vom Brot und der Petersilie abzubekommen. Ein paar schöne Bilder sind dabei auch entstanden:

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Kite Beach Anfrage

Ich tat den nächsten Schritt Richtung Kitesurfen Lernen. Nachdem ich es immer wieder verschoben hatte, schafften wir es an einem Tag doch endlich mal zum Kitesurf-Beach. Das Wetter war nicht das Beste, trotzdem trafen wir noch Umut an. Umut, der mir empfohlen worden war. Perfekt. Er gab mir Auskunft zu Kursen und Preisen. Natürlich kostet so ein Kitesurfkurs was, aber verglichen mit den Preisen, die ich im Internet finde, war es relativ preiswert. Wobei ich auch sagen muss: Wenn man etwas wirklich will und es einem wichtig ist, rückt der Preis in den Hintergrund…
Wie schon Gertrud von der Bootstour einige Tage vorher, sagte auch Umut, dass am Wochenende das Wetter schlechter wird und er hofft, dass nach dem Wochenende der Surfclub noch steht. Tatsächlich war ein „Medicane“ im Anmarsch bzw. er wütete schon in Griechenland. Zum Glück wurde er erst nach dem Abflug meiner Mutter an der türkischen Küste erwartet, sodass für ihren Flug keine Gefahr bestand.

Ob und wie ich mich und den Kastenwagen in Sicherheit brachte, darüber im nächsten Artikel mehr.

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Zum Kite Beach!

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Am Kite Beach. (Unbezahlte Werbung)

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