Frankreichtour Pfingsten 2018 mit dem Kastenwagen// Letzter Tag – Mittwoch – Morgens aufwachen am sonnigen Rhein, abends die laue Sommernacht genießen

Plan für heute: Julia abliefern, zur Feier einer Freundin gehen, evtl. dort im Kasten übernachten.

Wir wachten auf, weil die Sonne mal wieder alles gab. Ich öffnete die Hintertüren und hatte Blick ins Grün und auf den Rhein, auf dem von Zeit zu Zeit ein Schiff vorüberfuhr. Die Sonne schien direkt ins Bett, sodass ich mich schon vor der Aufstehen schön sonnen konnte! Ein wundervoller Beginn für diesen Tag. Anschließend gab es Apfelpfannkuchen, zur Feier des Tages.

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Let the sunshine in

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Schöner Stellplatz

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Apfelpfannkuchen <3

Danach ging es weiter. Eigentlich hätten wir die Fähre bei Kappel nehmen können, die mir von diversen Europa-Park-mit-Abstecher-nach-Frankreich-Touren wohl bekannt war. Komsicherweise war sie aber außer Betrieb. Naja, immerhin kannte ich mich hier aus und so steuerten wir den SuperU an. Normalerweise konnte man hier noch ein paar Cent günstiger als in Deutschland tanken, aber die Zeiten sind wohl vorbei. Einkaufen kann man aber immernoch genauso gut: Cidre, Brie, Käse für die Tartiflette, Sausisson sec, Kekse und so weiter hievten wir kurz darauf in den Kastenwagen und stopften den Kühlschrank voll mit vielen französischen Leckereien.
Was die Bäckerei anging, so mussten wir auf die am Supermarkt zurückgreifen, da die kleinen wieder ihre Mittagsruhe machten und geschlossen waren. Aber auch dort bekamen wir leckeres Gebäck.
Vorbei an Schildern, die Richtung Europa Park verwiesen ( 🙁 ), ging es auf die schnelle deutsche Autobahn gen Nordosten. Dort erspähte ich schon von weitem erste Expeditionsmobile, die sich zweifelsfrei auf dem Weg zu Abenteuer Allrad, die ja schon in vollem Gange war, befanden! Ich war schon sooooo aufregt, denn genau dorthin sollte es am nächsten Tag für mich gehen!! Lauter feine Offroad-LKWs und viele andere tolle Gefährte, die Dachzeltnomaden, Andreas, der mich und seine Freunde eingeladen hatte und bereits alle Hände voll mit der Freihaltung des Platzes zu tun hatte…. Aber dazu in einem anderen Post mehr!

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Einkaufen im SuperU

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Französische Verkehrsschilder

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Doch noch nen Abstecher in den Europa-Park…?

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Der französische Gockel

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Da würde ich am liebsten sofort einsteigen

Wir schoben uns dann gefühlt durch so ziemlich jeden Stau, den es gab. Achja, wir hatten intelligenterweise mal wieder einen Feiertag (oder einen Tag davor?) erwischt. Glückwunsch. Naja, irgendwann waren auch wir an unserem Ziel, bei Julia. Alles, was ihr gehört raus, nochmal eben mit in die Wohnung um Bilder auszutauschen und schon saß ich wieder hinterm Steuer für die letzten 100 Kilometer, um natürlich absolut verspätet zur Feier zu kommen. Aber was solls: Das Beste kommt eben zum Schluss, oder wie war das?! 😀 Der Grill lief noch auf Hochtouren, man hatte mir aber auch leckeres Vegetarisches aufgehoben und bekam einen leckeren Sekt hingestellt. Danke! Hatte ich am Mittag noch überlegt, ob ich noch weiterfahre nach der Feier, war nach der vielen Fahrerei und als ich mit meinen lieben Kollegen in dieser lauen Sommernacht beisammen saß, klar: Definitiv nicht! Also Prost! 😀
Es war ein sehr geselliger, spaßiger und interessanter Abend mit interessanten Persönlichkeiten. Und obwohl ich die einzige war, die ohne Anhang kam, echt super schön, vor allem auch, weil die Nicht-Lehrer die Runde sehr bereicherten. Ich hatte ja auf dem Rückweg vom Klettersteig tatsächlich kurz den Gedanken, ob es denn so gut wäre, zur Feier zu gehen. Kollegen, die natürlich mittlerweile Freund sind, treffen, also Verbindung zur Arbeit. In der Nähe von der Schule sein. Und das, wo ich mich in einem „State of Mind“ befand, das sich so anfühlte, als wären schon ewig Ferien und als würde es ewig so weitergehen. Ich war tatsächlich tiefenentspannt! Und letztlich ging es meinen Kollegen ähnlich und wir schafften es ziemlich gut, unschöne Themen zu umschiffen. Zitat des Abends: „Jeder in seinem Tempo! Das kann ich nicht mehr hören, seit ich an der [Schule XXX] arbeite!“ Hahahaa 😀
Apropo Tempo: Am Biertisch saßen sich Elektroauto- und BMW-Geschoss-Fahrer gegenüber. Als die E-Fraktion den Heimweg antrat, wollten wir alle mal zuschauen und –hören, wie sich die Zoe denn so macht. Joa, ziemlich leise, das Ganze. Klein und süß. Nachdem sie von Dannen geschlichen war und wir hinterhergewunken hatten, fiel der Satz: „So, und jetzt fahren wir mal mit einem richtigen Auto!“
Ehe wir uns versaßen, saßen wir zwei, die im Kollegium für Auto- und BMW-Gespräche zuständig sind, in einem auf über 300 PS und was weiß ich wie viel Newtonmeter aufgemöbelten „richtigen Auto“. Das kein Soundmodul brauchte. Das konnte es nämlich schön von alleine. Und wie! Oh, was soll ich sagen. Obwohl wir ein paar Minuten später als Zoe losfuhren und ständig rote Ampeln hatten (bei denen man bei grün schön beschleunigen konnte), holten wir sie irgendwann auf der Landstraße ein: gemütliche 70 km/h – wir hatten einen Spaß! 😀 Leider zu kurz: Nach einem U-Turn düsten wir auch schon wieder zurück und wussten gar nicht mehr, wo uns der Kopf stand, vor lauter in-den-Sitz-gedrückt-werden und extrem krassem Abbremsen. Wow. BMW-Smile!! 😀

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