[TÜRKEI mit dem Wohnmobil] Von Fethiye nach (fast) Kaş zu einer traumhaft schönen kleinen Bucht.

Abkühlung und Weiterfahrt

Weiter ging es, teilweise über nasse Straßen (wohow!), aber die natürliche Wäsche für meinen Kasten blieb leider aus.
Ich erinnerte mich, dass ich mir erst am Abend zuvor kühleres Wetter gewünscht hatte. Unglaublich. Hier war es nun. Um halb 6 Uhr abends zeigte mein Thermometer gerade mal 22 Grad an! So wenig hat man selten mal nachts!
Die Abzweigung nach Saklikent im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen, fuhr ich irgendwann durch eine Landschaft von Gewächshäusern. Nunja, irgendwo müssen die leckeren Früchte wohl herkommen…

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Sunshine again

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Gewächshäuser

Ich fuhr nicht

– ins Schmetterlingstal #kelebekvadisi

Den Bewertungen auf der TripAdvisor Seite muss der Massentourismus hierhin schon ordentlich Spuren hinterlassen haben – Schmetterlinge seien auch selten. Da in der Türkei die Schule noch nicht wieder angefangen hat, wollte ich mir das nicht antun.

– nach #Saklikent

Um in diese kilometerlange Schlucht zu wandern, sind Wasserschuhe dringend empfehlenswert, da man Abschnittsweise durch Wasser watet. Insofern war Saklikent noch nicht dran. Aber ich schaue mich nach Wasserschuhen um!

– nach #Ölüdeniz

Der angeblich weltweit bekannte, wunderschöne Strand von Ölüdeniz war bestimmt genauso überlaufen wie viele andere Touri-Hotspots. Also sparte ich mir auch diesen für einen anderen Besuch auf.
Meine Bremse machte vor laute bergauf-bergab mittlerweile übrigens schon komische Geräusche. Aber dazu auch in diesem Artikel vorerst nicht mehr.

Next Touri-Hotspot on the Way: Kaputaş Plaj!

Irgendwann ging es an der Küste eine wunderschöne Straße entlang. Schön schlängelig mit wunderschönen Ausblicken. Und siehe da, da stand ein Schild: „Kaputaş Plaj“. Von diesem hatte mir schon der Nachbar aus der Site erzählt. Soll voll schön sein! Nur leider säumten die Straße kilometer auf- und abwärts Blechkolonnen von Autos. Der gesamte Rand war nur so zugeparkt. Einen Blick auf den Strand konnte ich leider vom Auto aus nicht erhaschen und als ich ein freies Fleckchen fand, war ich schon zu weit weg.

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Auf dem Weg

Umdrehen oder hoffnungsvoll bis frustriert weiterfahren?

Mittlerweile war ich schon echt ein wenig frustriert. Ich fuhr schon relativ lange, aber es schien kein Übernachtungsplatz in Reichweite. Da ich in den nächsten Tagen Besuch bekommen würde, spielte ich sogar mit dem Gedanken, wieder nach Fethiye zurückzufahren.
Nochmals befragte ich Google Maps und in wenigen Kilometern Entfernung schien eine Art kleiner Strand zu sein. Also fuhr mein Kasten immer weiter (zurück kennt er nicht! 😀 ) und so frustriert, wie ich bis dahin war, so überglücklich war ich, als sich, absolut unerwartet, nach einer Biegung dieses kleine Juwel im Mittelmeer auftat! Ein kleiner, aber feiner Strand, teilweise mit Liegen und das Wasser in einer Farbe, so schön türkis es nur sein konnte! Und: „Mein“ Parkplatz war frei. In den nächsten Tagen stellte sich dieser Parkplatz als mehr als perfekt heraus. Schön groß zum Einparken und mit direktem Blick auf den Sonnenaufgang am Morgen.
Was ich später noch feststellte: Ich empfing hier mit meinem Handy griechisches Netz in bester Qualität. Ein Blick auf die Karte verriet, dass die vorliegenden Inseln griechisch waren und so war die Freude groß: 20GB extra Datenvolumen!! 😀
Mit dem Meer direkt vor der Haustür ließ es sich super aushalten. Es gab auch Toiletten und eine Dusche, aber da ich keine Liege „mietete“, nutzte ich sparfuchsmäßig meine eigene Infrastruktur.
Gegen Abend entdeckte ich gegenüber Stufen, die den Berg hinauf führten. Musste ich natürlich direkt mal auskundschaften. Von dort oben ließen sich ziemlich schöne Fotos machen!
Ich war wirklich glücklich über diesen Platz. Hier blieb ich also ein paar Tage.

Alltag am schönen Strand

Neben Blogschreiben hatte ich auch sonst bisschen was Organisatorisches zu tun. Zwischendurch, wenn es mir zu heiß wurde, hüpfte ich ins kühle Nass oder schnorchelte eine Runde, um mich dann abgekühlt und abgeduscht wieder ans Werk zu machen. So ließ es sich echt super aushalten!

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Soooo schön!

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Sonnenaufgang

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Blick auf den Strand von meinem Liegeplatz auf dem Felsen, ganz früh am Morgen

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Salzkristalle, aus Meerwasser entstanden

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