Reise. Reise? Leben!

Puh. Hummeln im Arsch ist gar kein Ausdruck. Ich will einfach raus. Raus raus raus. Endlich ist ein Ende in Sicht. Referendariat und Ausbildungszeit zu Ende. Vor allem die letzten zwei harten Jahre. Solange muss sich das Hamsterrädchen aber noch ein wenig weiterdrehen. Noch “gefangen” im System… Jeden Tag anwesend sein, unterrichten, lächeln und winken.

Ein Bericht, den ich kürzlich gelesen habe, hat mir wieder eine Idee in den Kopf gerufen… besser gesagt, einen Gedanken. Den es bereits 2007 gab – aber nicht ernstlich verfolgt. Damals, nach fast 3 Wochen Wohnungssuche in Würzburg, kam von meinem Vater die Idee, ein Wohnmobil zu kaufen um darin zu leben. Somit wäre das Wohnungsproblem gelöst gewesen 😉 Zugegeben, mittlerweile hätte sich so eine Investition sehr “bezahlt gemacht” (naja, ob man wirklich fianziell gesehen etwas gespart hätte, müsste man mal ausrechnen), angesichts der Vielzahl an Umzügen, die ich seit Studienbeginn hinter mir habe:

2007 Würzburg
2008 Gerbrunn
2010 Vichy
2011 Gerbrunn
2013 Paris
2013 Ref-Ort1
2014 Ref-Ort2

Sieben Umzüge… Tja, wie auch immer. Ich weiß nicht, wie mein Leben weitergeht, was ich in einem Jahr machen werde. Fest steht, dass ich an meiner aktuelle Schule nicht glücklich bin und nicht dazu passe (oder die Schule nicht zu mir, das kann man ja drehen wie man will). Somit muss ich zwangsweise eine Schule finden, mit der es besser klappt. Aber bleiben wir erstmal bei den Fakten. Fest steht nämlich auch, dass mir ab September keine Verbeamtung winkt und ich bestenfalls eine Teilteilteilzeit Stelle annehmen werde. Eventuell ab dem Halbjahr wieder mehr. Wobei das auch wieder blöd ist. Gerade  im Sommerhalbjahr finden so viele Konferenzen statt… 😉 😛 …und das gute Wetter nicht zu vergessen.
In einer Info Broschüre zum Thema “Was tun nach dem Referendariat” war als eine Möglichkeit tatsächlich “Reiseleiterin” angegeben. Den Anforderungen entspreche ich und interessieren würds mich auch sehr. Also vielleicht auch sowas, nächsten Sommer. Der Plan, ins Ausland zu gehen (sei es BaWü (jaja, kein Ausland im eigentlichen Sinn 😉 ), Österreich oder die große weite Welt, sind noch nicht verworfen, derzeit aber einfach nicht allzu aktuell. Mit der großen weiten Welt würde ich mich für zwei Jahre binden und von Bindungen dieser Art habe ich momentan erstmal genug.

Nein. Mein Plan momentan ist (auch wenn ich vermutlich die eine oder andere Bewerbung schreiben werde): Ein Wohnmobil kaufen. Diesen Sommer darin rumreisen und vielleicht sogar mehr… Das lasse ich mal auf mich zukommen.
Jaja, man sollte das erstmal ausprobieren bla bla. Muss ja zugeben, dass ich noch nie in einem Wohnmobil Urlaub gemacht habe 😀 Ach, wenn man auf Kritiker hört, kann man so viele Ideen gleich wieder begraben. Finanziell lohnt es sich mehr, wenn ich mir gleich eines kaufe, statt erst nen Tausender in einen zehntägigen Urlaub allein fürs Leihmobil zu stecken. Einfach mal machen.
In einschlägigen Foren liest man oft von Leuten, die die Entscheidung nicht bereuen, es lieber schon viel früher gemacht hätten (also ganz ehrlich, ich halte nix von “erst mit der Gesundheit dem Geld hinterher rennen und dann mit dem Geld der Gesundheit”), und die sich vor allem erst von so vielem trennen müssen. Gut, bei mir hat sich im Laufe der Zeit auch ein ordentlicher Hausstand angesammelt, aber von allzu vielen Möbeln, geschweige denn, einem Haus, muss ich mich zum Glück nicht trennen.
Dazu kommt, dass mein komplettes Zeug diesen Sommer ohnehin wieder bei meinen Eltern landet. Was das angeht, bin ich also frei. Kein zusätzlicher Aufwand.

Oh, und ich brenne gerade so für diese Idee, endlich ein Wohnmobil zu besitzen. Wäre gestern kein Elternsprechtag gewesen, wäre vielleicht sogar ICH diejenige, die gestern eine Anzahlung für ein gut gepflegtes WoMo getätigt hätte und dieses bald ihr Eigen nennen dürfte… aber so sind mir andere Leute dazwischen gekommen. Was solls, irgendwo da draußen wird mein “Zukünftiges” schon auf mich warten 🙂
Es soll relativ klein , aber eben doch ein WoMo sein, wegen Dusche, WC, Kochgelegenheit… Für mich alleine reichts ja. Je nach Modell können sogar trotzdem noch einige Leute mit-reisen und sogar drin übernachten. Diese Dinger sind richtige Raumwunder.
Hab erst letzte Woche, nach meiner letzten Lehrprobe (achja: NIE MEHR LEHRPROBE!!! 😀 ) eines hier vor Ort besichtigt. Leider riecht man das Alter innendrin und der Preis ist wirklich am oberen Maximum meines Budgets.
Zum Glück hab ich familiäre Unterstützung, was dieses… hmmm.. “Projekt” angeht, sodass ich hoffentlich bald fündig werde.

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1 Antwort

  1. 29. März 2019

    […] vor wenigen Tagen bin ich über einen Blogeintrag von mir hier gestolpert, in dem ich bereits im April 2015 (als ich mir mein erstes Wohnmobil gekauft habe) geschrieben […]

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