Meine Reise in die Türkei alleine mit dem Wohnmobil [My solo trip to Turkey] // Vierter Abschnitt: The art of slow traveling. Langsames Anpirschen und endlich ankommen in der wundervollen Türkei. Erste Nacht in Edirne.

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Durch Bulgarien

Von Sofia aus fuhr ich einmal quer durch Bulgarien. 250 Kilometer. Es ließ sich relativ gut fahren mit wenig Verkehr. Regelmäßig wurde ich von Autos mit deutschen Kennzeichen überholt. Da ich noch mein Datenvolumen etwas nutzen wollte, übernachtete ich noch in Bulgarien. Ich hatte mir am Rande eines Dorfes an einem kleinen Fluss einen Parkplatz ausgesucht. Obwohl dort tagsüber relativ viel los war und ich mir tatsächlich noch Gedanken machte, schlief ich dort wieder total gut. Mit den mobilen Daten war dort allerdings nicht so viel los, leider.

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Quelle, auf dem Weg durch Bulgarien

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Unglaublich – Frisch getankt und langsam aus Sofia raustuckernd zeigt mir mein Kasten ne viertsellige Reichweite! Er überrascht mich immer wieder aufs Neue!

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Jetzt ein Eis! 😀

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Sieht auch… lecker aus 😀

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Bulgarien

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Dahin! Istanbul! (naja, fast)

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Übernachtungsplatz

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Kleiner Spaziergang am Abend

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Kleiner Besucher am Abend – ob es wohl eine deutsche, ungarische oder bulgarische Spinne ist? Jedenfalls muss sie jetzt in Bulgarien leben.

Grenzübertritt von Bulgarien in die Türkei

Nächste große „Station“ war also der letzte und finale Grenzübertritt von Bulgarien in die Türkei, der am nächsten Tag anstehen würde. Ich versuchte, noch in Bulgarien einen Cache zu machen und nutzte auf einem Parkplatz doch nochmal die mobilen Daten, von denen ich noch soooo viele übrig hatte, und rollte dann, gegen Mittag Richtung Grenze. Bislang kannte ich nur die Grenze weiter im Süden. Die hier war allerdings ähnlich aufgebaut. Erst Passkontrolle, dann Autopapiere, dann Reinschauen ins Auto. Fertig.
Die Autofahrer kamen mir minimal entspannter vor, als an den anderen Grenzen. Es wurde nicht so viel gedrängelt und Spur getauscht, was vielleicht auch einfach an den Spurangrenzungen lag. Alle Grenzbeamten waren relativ freundlich und ich konnte mich erstmals wieder ein bisschen auf Türkisch unterhalten. Da freuten sich wohl beide Seiten 😀 Keine eineinhalb Stunden später war ich also endlich in der Türkei!

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Endlich in der Türkei angekommen

Stopp in der ersten großen Stadt: Edirne

Mein Kasten fuhr zielgerichtet den Parkplatz vor der großen Moschee in Edirne an. Zugriff auf mobile europäische Daten hatte ich da zwar nicht mehr, aber ich lief in die Einkaufsstraße, machte ein paar Touri Fotos, lud mir meine türkische SIM-Karte wieder auf und genehmigte mir erstmal irgendeine pappsüße türkische Leckerei mit Eis. Der Zuckerschock später blieb natürlich nicht aus 😀 Da es schon Nachmittag war und es erfahrungsgemäß gar nicht so leicht ist, einen Stellplatz zum Übernachten in der Türkei zu finden (da landet man abseits der großen Straßen schonmal schnell auf Wegen, auf denen ein geländegängiges Fahrzeug sehr von Vorteil ist), erkundigte mich beim Parkplatzwächter nach dem Preis. Für 30TL mit persönlicher Überwachung blieb ich also dort und genehmigte mir die volle Dröhnung türkisches Leben: Von der großen, schönen Moschee direkt nebenan schallte in regelmäßigen Abständen das Gebet, hinter meinem Parkplatz war ein dauerhaft gut besuchtes Café und auf den Straßen rumpelten die türkischen Sahins mit dickem Bass und türkischer Musik vorbei. Tatsächlich aber gab es wohl spät in der Nacht ein paar wenige Stunden, in denen auch das Leben in dieser Stadt zur Ruhe kam.

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Edirne – Sehir Merkezi

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*Erstmal Tatli – was Süßes türkisches!!

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Und ein Naneli Ayran dazu!

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Sighseeing in Edirne

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Dämmerung in Edirne

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Übernachtungsplatz in Edirne direkt vor der Moschee

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1 Antwort

  1. 21. März 2019

    […] Der nette Mann am Parkplatz neben der Moschee erkannte mich auch wieder und fragte direkt, wie lange ich jetzt unterwegs war – 2 Monate, 3? 😀 Tatsächlich war Edirne ja auch mein erster Halt sobald ich in der Türkei war. […]

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