[KITESURFEN lernen] Tag 3 Kitesurf-Kurs. Wenig Wind, viel Übung.

11h geschlafen, nach dem ersten Tag ca. 10 Stunden. Es ist echt anstrengend. Außer Kitesurfen lernen hab ich ja die letzten beiden Tage nix gemacht. Essen, evtl. kochen, duschen… und eben schlafen. Nur gut, dass ich sonst nix weiter vor hatte 😀
Der befürchtete Muskelkater nach Tag 1 blieb aus, dafür merke ich heute, dass ich gestern etwas gemacht habe. Zwar deutlich, aber glücklicherweise nicht zu heftig.

Übungen mit dem Kite – mal anders

An diesem Tag gab es nicht allzu starken Wind…
Ich hatte ohnehin vor, erstmal ne Stunde mit dem Kite alleine zu üben. Bodydragging, und einfach bisschen spielen um ein Gefühl für den Kite zu bekommen. Das hatte ich Umut am Morgen via Handy so vorgeschlagen und er war einverstanden.
Als ich dann den Kite „an hatte“ und alleine ins Wasser gehen sollte, war das schon erst ein komischer Moment. Mein Trainer blieb am Strand und ich hatte nun allein die volle Verantwortung. Keiner, der mir sagt, worauf ich achten soll, was ich besser machen kann, was ich überhaupt machen soll. Mal wieder was Neues. Ich versuchte, mich an seine bisherigen Ansagen und an die Youtube Videos (das von KiteBuddy* fand ich sehr gut – *Werbung) zu erinnern, die ich mir am Abend und am Morgen direkt davor angesehen hatte. Als ich soweit im Wasser stand, dass es hätte losgehen können, wollte ich den Kite auf 9 Uhr parken, um meinen Gurt fester zu ziehen…und zack! Versenkt. Das mit dem Parken hat nicht so recht geklappt und den Kite wieder in die Luft zu bekommen, war auch nicht so einfach! Kommt davon, wenn man vorher „so gut“ ist, dass selten passiert ist und wenn, hat der Trainer eingegriffen.
Nun versuchte ich also, bestimmt 20 Minuten lang, diesen Kite wieder zu starten. Wie ich es gelernt hatte (bei mehr Wind): Auf 3 bzw. 9 Uhr bringen, die entsprechende Ecke der „bar“ ziehen und schon startet er wieder. Tja, wir hatten viel weniger Wind und wie ich später erfuhr, muss man den Kite in diesem Fall aus der Power Zone starten, da er sonst nicht genug Wind bekommt.
Lustigerweise war meine größte Sorge in diesen erst 20-30 Minuten weniger, wie ich den Kite wieder in die Luft bekomme, sondern dass mir bitte bitte keiner zu Hilfe kommt. Ich wollte das selbst schaffen! Und habs ja letztendlich auch. Als dann doch einer der Surfschule – vergebens – angelaufen kam 😀

Dann hatte ich Spaß mit dem Schirm. Links rechts, Bodydrag upwind und downwind. Leider landete der Kite dann doch noch einige Male im Wasser, was aber wohl wirklich an zu wenig Wind lag.
Nach einer Pause ging ich nochmals kurz raus, ließ es dann für den Tag aber auch bleiben.

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Videos von KiteBuddy auf Youtube – wirklich sehr zu empfehlen *unbezahlte Werbung

Kurztrip nach Marmaris

Da ich nicht wusste, ob nach Tag 4 schon Schluss sein würde, nutzte ich die mir verbleibende Energie, doch noch etwas anderes an diesem Tag zu tun: Nach Marmaris fahren um Geld zu tauschen und Trinkwasser zu kaufen.
Im Surfclub kam ich noch mit Florian ins Gespräch, der mit seinem Rad aus Deutschland seit drei Monaten alleine reist und bot ihm an, ihn nach Marmaris mitzunehmen und dort ne kleine Runde zu laufen. Ansonsten hätte er die Stadt nicht gesehen, da es ein weiter Weg mitm Rad nur für eine Stadtbesichtigung gewesen wäre – ist ja quasi eine Einbahnstraße nach Marmaris.

Nach unzähligen Versuchen an zwei Tauschautomaten in Marmaris bekam ich vom Zweiten dann doch noch 150 Euro gewechselt, was zusammen mit meinen noch verbleibenden Liras zumindest für den Kitesurfkurs reichen sollte. Bis wir wieder zurück waren, war es schon relativ spät (im Vergleich zu den Tagen vorher), und ich dachte, trotzdem genug Schlaf zu bekommen…

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