Altes WoMo oder neues WoMo oder KaWa oder WoWa oder…?

Da ich mich, nachdem ich wieder in Deutschland sein werde, wohl bald von meinem treuen, liebgewonnenen, jede Piste brav hinnehmenden, schnurrenden und zuverlässigen WoMo verabschieden werde, stellt sich die Frage: Was kommt als nächstes? Bis ich ein Projekt à la Pistenkuh (http://pistenkuh.de/), Herman ( https://herman-unterwegs.de/) und Co. in Angriff nehmen werde, wird es noch ein bisschen dauern und währenddessen brauche ich ja auch ein Dach über dem Kopf, und wenn es nur aus Aluminium oder GFK ist… ^^

Da fällt mir ein Gespräch mit einer Kollegin vor kurzem ein:

„Ja, also, das verstehe ich schon, dass du wieder zurück gehst, das ist ja nix auf Dauer.”
„Wie meinst du das? Du bist doch auch dauerhaft hier in der Türkei…?!“
„Nein, ich meine das Leben im Wohnmobil…“
„Das werde ich so beibehalten!“
😀

Tjaa, also wenns darum ginge, müsste ich ja sogar hier bleiben, schließlich braucht man hier maximal 4 Monate lang die Heizung. Das sieht in Deutschland ja schon wieder gaaanz anders aus. Aber für mich ist klar, dass ich nicht mehr in ein Steinhaus ziehe. Klar, ich werde bestimmt noch oft die eine oder andere Nacht in der Homebase verbringen, aber das ist ja etwas anderes. Da wohne ich ja nicht richtig. Aber da sind alle meine Lieben (naja, die meisten) ganz nah 🙂

 

Was gegen das Steinhaus und fürs WoMo spricht?

Immernoch dieselben Argumente, wie die, die mich dazu gebracht haben, ins Wohnmobil zu ziehen:

* Ärger mit Vermietern (ewig bitteln und betteln, wenn was repariert werden muss, und beim Auszug wird man mit der Kaution auch noch abgezockt.)
–> beim WoMo kann (und muss) ich mich selbst kümmern, wenn was zu reparieren ist. Ich kann nicht alles alleine machen, aber das, was ich kann, macht meistens Spaß und alles andere kann man lernen oder zumindest dabei zuschauen.

* Blöde Nachbarn (die erst voll lieb sind und hintenrum dann total a******)
–> Wenn ich mit WoMo (o.Ä.) doofe Nachbarn hab, fahr ich einfach weiter oder parke um.

* Verbundenheit mit der Natur
–> Die Natur ist nicht viereckig und weiß. Es gibt einen wunderschönen blauen Himmel und so viele Pflanzen und Tiere da draußen. Mit WoMo ist man einfach „gezwungen“, öfter mal draußen zu sein.

* Minimalismus.
–>  Ich bin nun kein Verfechter von „Maximal 100 Dinge darf ich besitzen“, aber es ist schön, auch mit wenig klar zukommen, wenn man sich dabei wohl fühlt.

Wars das? Ich glaube schon.

 

So. Worauf ist die Wahl nun gefallen? Ist sie überhaupt schon gefallen?

Ob es nun ein End- oder erst ein Zwischenergebnis ist, wird die Zeit zeigen. Nachdem ich mal wieder mit KaWas geliebäugelt habe (die richtig schönen liegen aber noch nicht in meiner aktuellen Preisklasse), weil ich sie einfach super schön und praktisch finde (man wird nicht sofort als Camper wahrgenommen und passt in die meisten Parklücken und darf auf Autoparkplätzen parken), bin ich im Moment eher der Meinung, dass ein WoWa besser passen würde. Da ich vorhabe, erst Ende August wieder in Deutschland zu sein, bleiben mir noch ca. 2 Wochen zur „Wohnungssuche“. In dieser kurzen Zeit ist es wahrscheinlich  schwer möglich, ein WoMo zu finden, was meinen hohen Ansprüchen gerecht wird – glaube ich. Außerdem werde ich mit meiner Vollzeitstelle ohnehin nicht allzu viel Zeit für Touren haben, sodass ich mir die wenigen Male dann auch den CP leisten kann. Insofern ist es wohl das einfachste, erstmal eine Zwischenlösung – zumindest bis zu den Sommerferien 2018 – zu suchen. Dann hab ich genug Zeit, in der Zwischenzeit nach einem passenden WoMo für die nächsten paar Jahre für mich Ausschau zu halten und im Fall des Falles zuzugreifen. Ganz flexibel.

Oh man. Das volle Programm Spießigkeit. Der WoWa ist das i-Tüpfelchen… Wohow!

ABER: Alles fällt leicher, wenn man ein Ziel vor Augen hat! 😀

Motivation! 😀 (GRüße an die Pistenkuh)

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