Drei Tage an der Volkacher Mainschleife.

“Der erste Tag mit der Julia im WoMo ist immer ein verregneter Tag”. Naja, basiert momentan auf “nur” zwei Ausflügen, aber bisher wars leider so.

Leider verzögerte sich die Abfahrt etwas, da ich den Boiler noch zusammenschrauben musste. Der war nämlich aus irgendeinem Grund undicht geworden. Nach der Hiobsbotschaft, es würde evtl. gar keine Ersatzteile mehr geben, über die Nachricht, ich habe Glück, dass mein Boiler Ende 1993 gefertigt wurde und es doch noch Teile gab, allerdings ganz schön teuer, entdeckten wir das kleine Übel: lediglich ein Dichtungsring war porös! 🙂 Also noch schnell ausgetauscht, damit das Wasser nicht einfach so ausm WoMo rauslief und dann konnte es endlich losgehen.

Als wir ankamen, wars noch schön, aber nachdem wir die Markise ausgefahren hatten (warum alle anderen ihre Markisen eingefahren haben… pfff, uns doch egal 😀 ) und den Tisch rausgeschleift und Brotzeit schön angerichtet, fing es an zu regnen. Dank Wind von allen Seiten. Also Rückwärtskommando, alles wieder rein. Ich hatte total arg Hunger, also kleine Brotzeit und später kochen. Hatten viiiieel leckeres Gemüse und Obst eingekauft… Das dauert aber auch immer, bis man dann mal los, und irgendwann überhaupt ankommt. Dabei lag unser Ziel diesmal so nah. Wozu in die Ferne schweifen…

Diesmal ging es an die Volkacher Mainschleife, eine wunderschöne Gegend mit vielen Weinbergen und dem Main und schönen Weindörfern. Andere fahren hierher zum Urlaub machen, warum also nicht auch mal in der Heimat bleiben 🙂

Am ersten Tag war außer kochen, essen und quatschen nicht mehr viel los. Am nächsten besserte sich das Wetter im Laufe des Tages, sodass wir von einem Spazierganz zu einer kleinen Radtour durch das Dorf (Nordheim) und am Main entlang übergingen. Dabei kosteten wir die regionalen Köstlichkeiten, die uns am Wegesrand anlächelten: Weintrauben (ui, hängen die Träubel voll!!), Zwetschgen, Äpfel und Birnen. Leeeecker! Außerdem entdeckten wir die eine oder andere schöne Stelle am Main, an der man gut verweilen oder auch Steine flitschen lassen konnte 😉

Am Abend schien die Sonne dann sogar so stark, dass man es in den erhitzen Strandkörben so richtig schön aushalten konnte 🙂

Eigentlich wollten wir am Dienstag schon eine Kanutour unternehmen, aber da das Wetter nicht passte, wurde sie auf Mittwoch verschoben, unserem Abreisetag. Die Abreise fand auch – nach einem Frühstück in der Sonne, juhuuu! – statt, aber nur, um an der Kanu-Verleihstation zu parken und auf ein “Wassergefährt” umzusteigen 🙂 Ein Freund kam noch mitm Radl hergedüst, sodass Julia und ich im Kanu, und er im Kajak, mal mehr, mal weniger gemütlich, mal vorwärts oder auch rückwärts, mal mehr oder weniger nass, dem Main entlang paddelten. Letztlich konnte man sogar einfach im Bikini paddeln, weil die Sonne so schön schien 🙂 Abgesehen vom Schock, dass mein schöner neuer Lieblingshut 10 Meter vor der Ausstiegsstation nicht nur baden, sondern tauchen lernen wollte und ich schon dachte, ich müsste mich entweder in die Fluten stürzen oder von ihm verabschieden, war es echt ne schöne chillige Tour aufm Main 😀 und vor allen ein paar tolle Tage mit Julia.

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