16. Tag. Donnerstag, 1. Oktober. Stadtbesichtigung von Rovinj

Rovinj

Irgendwie hab ich nicht so gut geschlafen, weil das WoMo schief stand. Schief schlafen geht ja mal gar nicht! ­čśŤ┬á Aso hab ich das WoMo nachm Fr├╝hst├╝ck erstmal auf die Auffahrkeile gefahren. Das hat diesmal auch erstaunlich gut geklappt, nachdem sie beim allerersten Versuch immer weggerutscht waren (da war so komisches Metallgitter im Gras) und seitdem ihr Dasein im Kofferraum fristen mussten.
Obwohl es ein eher grauer Tag zu werden schien, hab ich mir gedacht, kann ich trotzem nicht den ganzen Tag am Camping Platz abgammeln, da wird man ja bl├Âd sonst. Also hab ich mein Radl vom Gep├Ącktr├Ąger (nat├╝rlich stand es hintendran, sodass ich erst beide runter, und dann das eine wieder draufpacken durfte ­čśë ­čśŤ ), hab mich stadtfein gemacht und bin losgeradelt. Schon nach einem Kilometer fiel mir auf, dass der hintere Reifen mal wieder Luft brauchen k├Ânnte, aber zur├╝ckfahren und Pumpe holen hab ich auch nicht eingesehen (und vorher nat├╝rlich wieder nicht dran gedacht ­čśÇ ). Hat auch geklappt, bin gut wieder heim gekommen.
War also fast den ganzen Tag in Rovinj. Bis in die Stadt geradelt, das Radl irgendwo abgestellt (obwohl ichs gut wiedergefunden hab, mach ich n├Ąchstes Mal doch Beweisfotos ­čśë und zu Fu├č losgezogen. Wobei zu Fu├č auch keine soooo schlaue Alternative ist… nicht genug, dass die Pflastersteine von den Millionen Touristen total glatt getreten sind, nein, die werden auch noch peinlichst geputzt und saubergehalten von den Anwohnern. Ab und an kommen einem deutsche Touristen entgegen, deren Lieblingshema unter anderen diese schrecklich rutschigen Steine sind, f├╝r die es keine passenden und sicheren Schuhe gibt. Bei anderen Touristen steht das Thema sicher auch ganz weit oben, aber die hab ich nicht verstanden ­čśë ­čśŤ Lustig war es auch, den kleinen vorwitzigen Mops zu sehen (der war wirklich klein, also ein Baby-Mops), der auf den Steinen beim Herumh├╝pfen st├Ąndig ausgerutscht ist ­čśÇ
Weniger lustig ist es sicherlich, diese Stadt im Sommer zu besuchen. Es macht wirklich Spa├č, durch die kleinen G├Ąsschen zu flanieren, in denen ein K├╝nstleratelier und Verkaufsladen und Schmuckladen sich an den n├Ąchsten reiht. Aber man muss eben auf die fiesen rutschigen und unebenen Steine UND die entgegenkommenden Touristen achten…. Naja, im August besteht der Vorteil bei vollgestopften Gassen sicher darin, dass man gar nicht umfallen kann ­čśÇ [warum ich mittlerweile bei M├Âpsen immer an Julia denken muss, musst du mir auch nochmal erkl├Ąren, meine Liebe ­čśÇ Haha ­čśŤ ]
Ja, wirklich sch├Ân war es also. Nach der Besichtigung hab ich noch was gegessen und Postkarten geschrieben sowie gleich eingeworfen (man merkt halt, dass das hier ein absoluter Touristen Hot Spot ist, hier bekommt man Briefmarken gleich dazu und der Postkasten h├Ąngt auch gleich um die Ecke) und habe mich, ohne etwas gekauft zu haben, wieder auf den Heimweg gemacht. Da bin ich noch an einem Angelladen vorbei gekommen.
Auf der Bootstour und auch so hab ich hier in Kroatien schon ├Âfter Leute gesehen, die einfach nur mit Angelschnur, Haken und etwas Brot vorne dran Fische geangelt haben. Und das richtig schnell. Das wollte ich auch mal ausprobieren… bin mal gespannt, ob bei mir auch einer anbei├čt ­čśÇ
W├Ąhrend dieses Blogeintrags lag ich gem├╝tlich in der H├Ąngematte, da┬á sich nach meinem Besuch im Angelgesch├Ąft doch tats├Ąchlich der Himmel aufttat und etwas Sonne hindurchkommen lie├č. Danach noch kurz zum Strand geradelt, am Obststand etwas Obst und Gem├╝se gekauft und heim und gegessen. Dann wars auch schon wieder zu kalt um drau├čen zu sitzen, also wieder “Couch Session” ­čÖé
├ťbrigens hat dieser Mini CP hier einige Auszeichnungen. Ich versteh auch warum. Das Bad ist abgeschlossen und beheizt! <3 ­čśÇ Und eh voll modern und sauber und sch├Ân!

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