Frankreichtour Pfingsten 2018 mit dem Kastenwagen// Tag 2 – Samstag – Ankommen in den Bergen Frankreichs.

Smoothie aus dem Wohnmobil zum Frühstück

Den Morgen starteten wir mit einem leckeren Frucht-Brennessel-Smoothie aus meinem neuen Smoothie-Maker! Ganz ohne Strom, gibt dafür ordentlich Muckis und was Leckeres zum Trinken noch dazu! Nach einem gemütlichen und ausgiebigen Frühstück u.A. mit leckerer selbstgemachter Erdbeermarmelade machten wir uns auf den Weg zum Col de la Schlucht, von wo aus der tolle Wanderweg startet.

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Wir lassen es uns gut gehen…

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Dana genießt es auch

Der Weg hat es in sich

Mittlerweile stößt mein Navi von 2007 tatsächlich an seine Grenzen. Immer öfter kennt es neue, tolle Straßen nicht oder will mich wo langführen, wo es keine Straße mehr gibt. So kam es, dass wir erst durch einen teuren Maut-Tunnel fuhren und dann ein Stück „in die falsche Richtung“, denn irgendwann sollten wir laut Navi auf die Route des Crêtes abbiegen. Die Straße der Gipfel bzw. Grate – den Namen hatten wir allerdings erst gegen Ende unserer Tour mal gegoogelt. Jaja, wenn zwei Französischlehrerinnen beisammen sind 😀 Dieser Weg nämlich macht mit einem 4×4 Offroader sicher richtig viel Spaß, mit meinem Straßenkreuzer allerdings nicht ansatzweise! Also zurückgefahren und von Google Maps und Maps.Me leiten lassen. Zwischendurch gewitterte und regnete es ordentlich, und wir stellten mal wieder fest, dass den Franzosen ihre Sieste heilig ist: Kein pain au chocolat und auch kein pain aux raisins oder chausson aux pommes und schon gar kein unfassbar leckeres baguette tradition für uns am frühen Nachmittag! Wir mussten uns also noch etwas gedulden, bevor wir die französischen Leckereien genießen durften.
Auf dem Weg gab es aber einen Supermarkt, in dem Julia und leckeren Cidre kaufte. Da am nächsten Tag in Frankreich Muttertag war, bekam sie sogar eine wunderhübsche Rose geschenkt, die ihren festen Platz am Armaturenbrett bekam und uns die ganze Reise über erfreute!

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WhatsApp, während ich im KaWa auf Julia warte: „Welchen soll ich nehmen?“ – „Na beide“ 😀

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Schön!

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“Nur die Menschen, nicht aber die Tiere, verschmutzen den Wald. Wir bitten Sie, sich wie die Tiere zu verhalten.”

Geocaching-Stop, lange Gassirunde und das Grün der Natur

Kurz vor dem Ziel hatte ich noch einen Geocache ausgesucht, an einem Wasserfall, das klang gut! Nachdem der Kasten am Wanderparkplatz geparkt wurde und wir uns zum Wandern fein gemacht hatten, erkundeten wir das Umland. Es begegneten uns ein Pferd und ein Pony, die die besten Freunde zu sein schienen, ein gerodetes Stück Wald, Bäche, Spinnen in ihren wunderschönen Spinnennetzen und ganz viel Natur.

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Mit denen kann man Pferde stehlen!

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Genau hingeschaut

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Die Natur genießen

Zum Glück hatte Julia ganz viele Hundetüten dabei. Ich entdeckte nämlich Fichtenspitzen. Unendlich viele Fichtenspitzen! Hier und da war eine für mich dabei. Später sammelte ich noch Brennesseln. Man muss beachten, dass die Hundetüten nicht davor schützen, sich an den Brennesseln, die sich darin befinden, ordentlich weh zu tun! Insofern war unsere vier Kilometer lange Hundegassi-Runde ziemlich erfolgreich, auch wenn die Suche nach dem Cache leider erfolglos blieb. Aber es sind doch meist die Orte, die man dadurch findet, die einen belohnen – mehr als das Smiley auf der Karte!
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Medizin aus dem Wald

Im Paradies der Leckereien Frankreichs!

Irgendwo unterwegs in einem kleinen Ort fanden wir tatsächlich noch eine Bäckerei/ Konditorei, wo wir uns ordentlich eindeckten. Ich entdeckte Mandelgebäck neu für mich und das baguette tradition ließ mal wieder keine Wünsche offen und war nach kurzer Fahrt schon fast komplett verspeist.

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Une boulangerie

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Erinnerte mich stark an den Lieblingsladen meines Bruders in der Türkei! 😀

Ankunft am Stellplatz am Col de la Schlucht

Nach ein paar weiteren Kilometern waren wir auch schon angekommen, am Col de la Schlucht. Ich erspähte direkt die Seilbahn mit dazugehöriger Sommerrodelbahn! Hätte ja schon mal wieder Bock…
Der Wohnmobil-Stellplatz hier war leider das genaue Gegenteil von unseren vorherigen. Beton pur, unglaublich viele Wohnmobile und was noch viel schlimmer war: im Sekundentakt knatterten in ohrenbetäubender Lautstärke Horden von Motorradfahrern vorbei! Die Kreuzung hier oben war wohl ein kleiner Dreh- und Angelpunkt. Am Abend wurde es aber glücklicherweise ruhiger.

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Sommerrodelbahn!

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“Zentraler” Stellplatz in den Bergen

Delikatessen im Kastenwagen

Ich bereitete für uns Kartoffeln und Spargel mit extra viel Sauce Hollondaise zu. Das Gemüse wurde in meinem neuen Dampfgarereinsatz gedünstet, den man übrigens ganz klein zusammenfalten kann und der sich bestimmt auch als Obstkorb gut macht – man, bin ich ausgerüstet mittlerweile, da macht das Vanlife noch tausendmal mehr Spaß!
Dana gefiel es bei uns im Van auch besser als draußen auf dem Asphalt und nach einer kleinen Gassirunde mit Geocaching-Fund (danke, Julia!) schlummerten wir alle wieder ziemlich gut und sammelten Kraft für die Wanderung am nächsten Tag.

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Nom nom nom

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Sogar Dana schleckt sich das Maul nach Cidre

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Gassirunde bei einsetzendem Regen

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