Das Dachzeltfestival 2019 #DZF19 – ein unglaubliches Event!

Was war das denn bitte?!

Mir fehlen die Worte. Diese Woche auf dem Dachzeltfestival inklusive Vorbereitung, Unterstützung währenddessen und Nachbereitung war der Wahnsinn!

Ich versuche, es in Worte zu fassen und hoffe, dass wenigstens ansatzweise das Gefühl rüber kommt.

Meine persönlichen Highlights

Dachzeltübernachtung – Nacht im Dachzeltwald

Als im am Dienstag ankam, wurde im „Schwedenwäldchen“ schon fleißig aufgebaut: Unterkonstruktionen zwischen den Bäumen mit Dachzelten obendrauf. Natürlich in bester Lage mit Blick auf Strand und See.

Mich hätte es schon auch gereizt, in einem solchen Baumzelt zu schlafen, hatte es aber nicht weiter verfolgt.

Umso besser, als es beim abendlichen Team-Meeting hieß, dass noch Aufpass-Schläfer gebraucht werden. Immerhin hing da einiges an Geld in den Bäumen, auf einem unabgeschlossenen Gelände. Spätestens als ich erfuhr, dass sich in manchen der Dachzelte eine Weltkarte an der Decke befindet, war für mich klar:

Da schlaf ich drin!

Der liebe Volkmar fuhr mich und meine tausend Decken mit seinem tollen Motorradgespann ins Wäldchen und ich richtete meinen Schlafplatz ein.

Das Dachzelt mit Weltkarte an der Decke ist wirklich super schön und zu den restlichen drei Seiten konnte man raus schauen – und sogar nach oben zu Mond und Sternen!

Nach der Lagerfeuer-Chillung packte ich also meine Wärmflasche und kuschelte mich ins Dachzelt.

Das Dachzelt war mega geräumig. Viel genutzt habe ich davon nicht, denn es kühlte nachts bis auf 2 Grad ab. Ich war heilfroh, meine Wärmflasche zu haben und als ich merkte, dass ich von der Liegefläche her friere, packe ich darauf noch eine weitere Fließdecke sowie meine kleine Daumenjacke. So eingemummelt hatte ich dann eine unglaublich ruhige und super angenehme Nacht im Dachzelt am Wasser. Klar wars um die Nase ein bisschen kalt und seitlich schlafen ist bei den dünnen Matratzen nicht, aber ich arrangierte mich und wurde am nächsten Morgen belohnt:

Sanft aufgewacht durch Vogelgezwitscher genoss ich die Aussicht auf den ruhig daliegenden Brombachsee, bevor Dennis auftauchte. Glaube, mich hat noch nie in meinem Leben jemand in einem derart verschlafenen Zustand fotografiert 😛

Es war eine tolle Erfahrung, in der Folgenacht entschied ich mich aber wieder für meinen Kasten, da ich für die arbeitsreichen Tage möglichst fit sein wollte.

Bevor ich aber mein Bettzeug wieder dorthin verräumte, wo es hingehört, gönnte ich mir eine  Minuten-Chillung in „meinem“ Dachzelt, um ein paar Insta-Stories zu machen. Einfach nur super schön, ruhig und idyllisch, dieses Dachzelt im Baum!

Im Laufe der Tage wuchsen noch mehr als  weitere Dachzelte in den Bäumen – einfach nur genial, was geballte Manpower so alles schaffen kann! Ich bin immer noch total beeindruckt.

Dachzelte auf dem Wasser

Hätte ich gewusst, dass man auch in den Floß-Dachzelten übernachten kann, hätte meine „Abenteuerlust“ überwogen und mir wäre die warme und in jedem Fall erholsame Nacht im Kasten egal gewesen und ich hätte eine zweite Dachzelt-Nacht angehängt. Doch ich hatte sie einfach nicht auf dem Schirm.

Erst am nächsten Tag entdeckte ich, was da auf dem Wasser entstanden war: Ein Floß, auf dem sieben Dachzelte befestigt waren, die zur jeweils zur Hälfte über dem Wasser schwebten!

Immerhin ließ ich es mir da nicht nehmen, einen der wenigen entspannten Momente dieser Woche in einem der Dachzelte zu verbringen.

Es schaukelte so schön, hier und da wurde noch gehämmert und optimiert und ich kümmerte mich um einen der Bereiche, bei denen ich mithalf: Social Media! Videos machen, Videos posten, verlinkte Stories reposten, Nachrichten beantworten, DZF-Whatsapp-Gruppen checken and so on…

Trotzdem waren die paar Minuten in diesem Floß-Dachzelt einfach einmalig. Sooo gerne hätte ich darin auch übernachtet… 🙂

Aber: Nach dem Dachzeltfestival ist vor dem Dachzeltfestival 😉

 

Küchenzelt – Verpflegung vom Feinsten fürs Team beim Dachzeltfestival

Der Mittwoch war auch der Tag, an dem Dach Küchenzelt aufgebaut wurde. Mir war zwar im Vorhinein klar, dass es so etwas wie eine Versorgung fürs Team geben wird, aber was da aufgefahren wurde, übertraf alle meine Vorstellungen!

Adriaan, der in den Niederlanden ein eigenes Restaurant führt, brachte bei seiner Ankunft nicht nur 3 unendlich leckere Kuchen mit, in die ich mich einfach hätte reinlegen können, weil sie so lecker waren – er rückte auch noch mit großem Küchenzelt und professionellem Equipment an.

Von da an war dieses Zelt einer DER zentralen treffpunkte des Teams. Man konnte immer hingehen, sich mal auf eine der Bierbänke setzen, fand immer etwas Leckeres zu essen, und fühlte sich einfach wohl.

Mittags und abends gab es außerdem immer etwas warmes zu essen, wobei meist ein Großteil des Teams zusammenkam.

Adriaan und seine Crew haben für ca. 150 Teammitglieder gekocht. Es hat immer super lecker geschmeckt!

Und wenn man dann auch noch unverhofft mit den leckersten Waffeln des Universums verköstigt wird, feiere ich das einfach nur!

Danke an Adriaan und alle Mithelfer in der Küche, ich liebe euch alle! <3

Offroad-Fahren während des Dachzeltfestival – mein erstes Mal!

Am Abend bevor das Dachzeltfestival losging, erzählt jemand neben mir am Lagerfeuer, dass er am Samstag in den Offroad-Park fährt. Geistesgegenwärtig wie ich war – oder doch eher angetrunken? – fragte ich direkt, ob er noch einen Platz auf seinem Beifahrersitz frei hat.

Und er sagte ja!

Haben sofort Handynummern ausgetauscht und abgemacht, dass wir uns für Samstag zusammenfunken.

Gesagt, getan. Nach der morgendlichen Teambesprechung am Samstag ging es direkt los.

Ich nahm Platz auf dem Beifahrersitz von seinem Landrover und ein inspirierendes Gespräch später kamen wir auch schon im Steinbruch an.

 

Für ihn war es auch das erste Mal offroad dieser Art und mit diesem Auto.

Nach einer kleinen Eingewöhnungsrunde kam der große Pulk vom Workshop des Dachzeltfestival und mit ihnen auch Leute, die wissen, wie es geht.

 

Auch Ulrich bekam ein paar gute Tipps und schwupps, war kein Berg mehr steil genug, um ihn nicht mit dem Landy bezwingen zu können. Es hat richtig viel Spaß gemacht!

Somit wäre meine Frage, ob offroad-fahren denn überhaupt Spaß macht, oder nur anstrengend ist, auch beantwortet:

Es macht einfach mal mega Bock!!!!

 

Der liebe Ulrich hatte außerdem seine Fotoausrüstung dabei. Mit einer Spiegelreflex und GoPro mit Gimbal schoss ich ihm ein paar ziemlich geile Fotos und Videos! Irgendwie will ich mich ja auch revanchieren für die ALLERERSTE Offroad-Fahrt in meinem Leben!

Danke, lieber Ulrich!

 

Schritt 1 ist somit getan. Vielleicht darf ich ja „nächstes Mal“ schon selbst ans Steuer 😉

 

 

Spenden – Tombola auf dem Dachzeltfestival

Spendenprojekte sind immer ein großes Thema bei den Dachzeltnomaden. Letztes Jahr war die Spendensumme schon beachtlich, aber dieses Jahr toppte alles.

Knapp 42.000 €

Das ist der Betrag, der beim diesjährigen Dachzeltfestival zusammengekommen ist.

Es ist unglaublich, wie viel ein „WIR“ bewirken kann.

 

Viele kleine und große Projekte haben dazu beigetragen:

– Das Dachzeltnomadenmahl (Auch mein Flammlachs war ein Teil davon… aber dazu später mehr)

– eine Friseurin, die ihre Einnahmen gespendet hat

– die Tombola (in die auch Finnwerk zwei Gewinne geworfen hat)

– Spendenkasse

– Flohmarkt

– viele Menschen, die geilen Merch hergestellt und dessen Einnahmen gespendet haben

und noch soooo vieles mehr – Nachzulesen HIER!

 

Ich bin stolz, auch dazu beigetragen zu haben und super gespannt, was die drei Projekte, denen die Spenden zugute kommen, daraus machen – vor allem auf den neuen Heldencamper – im Dachzeltnomaden-Style? 😀

 

Mein Flammlachs beim großen Dachzeltnomadenmahl

In der Größenordnung hatte ich noch nie Flammlachs zubereitet. Ich bin sehr dankbar, dass mir so viele tolle Helfer zur Seite standen, sodass alle Hungrigen rechtzeitig zu ihrem Stück Lachs gekommen sind.

Finnwerk hatte noch ein paar Bretter gesponsert, sodass ich echt viele Portionen machen konnte. Danke nochmal hierfür! (#Werbung)

Die Einnahmen für meinen Lachs gingen abzüglich der Kosten für den Lachs in die Spendenkasse.

Ich war von 16 bis 21:30 Uhr beschäftigt damit, die neuen Bretter einzuölen, alle Lachs zu würzen und zwischenzulagern, meine Feuerschale auf der großen Wiese zu positionieren, den Lachs an 100 Leute auszuteilen, wiederalles zusammenzuräumen und und und…

Dank vieler helfender Hände waren wir nicht allzu spät fertig und ich konnte mich nach dem Aufräumen endlich auch zum Konzert von Joe Löhrmann begeben…

Besonders toll waren aber auch die zwei Nächte zuvor, in denen ich je zwei Seiten Lachsfilet fürs Team zubereitet habe. Auch wenn ich dadurch noch später Feierabend hatte, hat es mich super gefreut, so viel positives Feedback zu bekommen und meine Kollegen glücklich zu sehen! 🙂

Es macht einfach Spaß, auch etwas zurückgeben zu können  <3

Naturkonzert – My traveling Piano von Joe Löhrmann beim Dachzeltfestival

Das Konzert von Joe.

Unglaublich, dass das Team es geschafft hat, sein Piano auf dieses Floß zu packen. Da saß er also, vor seinem Piano, auf diesem Floß auf dem Brombachsee, und verzauberte alle mit seiner Musik. Passend dazu der Vollmond am Himmel in dieser lauen und windstillen frühsommerlichen Nacht.

Im Schwedenwäldchen saßen mehr als 1000 Menschen, die erst sichtbar wurden, als er dazu aufforderte, Feuerzeuge und Handylichter anzumachen… ein magischer Moment!

 

Sein Konzert war auch einer der wenigen Momente, in denen ich mal zur Ruhe kam und einfach nur genießen konnte.

Da wurde mir erst bewusst , was wir hier eigentlich erschaffen hatten: My traveling piano auf dem Wasser, mehr als 50 Dachzelte im Wäldchen, einige Dachzelte auf einem Floß, und ein weitgehend reibungsloser Ablauf aller Vorträge, Workshops und sonstiger Projekte, die das Festival zu dem machten, das es war.

 

Wenige Monate zuvor waren all dies noch „nur wirre Ideen“ eines kreativen Kopfes, Thilo Vogel, des Gründers der Dachzeltnomaden. Und hier war alles auf einmal Realität geworden.

Alles in möglich.

 

Ich war so gerührt von all dem, dass mir wirklich die Tränen kamen… später war ich dann einfach nur erschöpft von den anstrengenden Tagen und nickte kurz weg… bevor ich den Schluss des Konzertes dann nochmal mit voller Aufmerksamkeit wahrnehmen konnte.

 

Es war so unendlich schön. Einfach nur schön. Einer dieser Momente, in denen einem das Herz aufgeht. Und überläuft… Ach… <3

Danke.

Foto: Ultraunterwegs

 

Zusammenhalt im Team beim Dachzeltfestival

Ich bin stolz. Ich bin unendlich stolz auf dieses geile Team. Und darauf, ein Teil davon zu sein.

Egal ob Kassen-Team, Social-Media-Team oder all die anderen Bereiche, die immer fleißige Helfer fanden: So einen Zusammenhalt, so viel gegenseitige Unterstützung, habe ich selten erlebt.

 

Es waren sehr anstrengende Tage, aber umso schöner war es, dass da immer jemand war, der einen in den Arm nimmt, ein offenes Ohr hat und einfach da ist.

 

Ein großes Danke auch an Thilo und Rebecca, die die Teamleader im Vorfeld koordinierten, damit alles überhaupt so reibungslos laufen konnte, wie es das letztlich tat. Und fürs Möglichmachen dieser unglaublichen Erfahrung. Und für all eure tollen Ideen. Fürs Dran-Glauben, Dranbleiben und Durchsetzen.

 

Es ist echt beeindruckend zu sehen, was ein „WIR“ bewirken und erschaffen kann. Gemeinsam sind wir stark!

 

Es war mir eine große Freude, mit euch allen zusammenarbeiten zu dürfen und ich freue mich schon riesig aufs #DZF2020!

 

Video mit Nick Nice

Nick war mir von den vielen unglaublich schönen Videos, die er zusammen mit Thilo gedreht hatte, in Erinnerung geblieben. Auf dem Dachzeltfestival sah ich ihn zum ersten Mal live und war total begeistert von seiner postivien Ausstrahlung. Irgendwann kam er auf mich zu und fragte, ob er ein paar Videos und auch ein Interview mit mir machen darf…

Mehr verrate ich mal an dieser Stelle noch nicht, aber es wird sicher grandios, war er da macht! 🙂

 

LKW Fahren beim Dachzeltfestival 2019

Wünsche äußern lohnt sich.

Das hat sich nicht nur in Sachen Offroad-Fahren ausgezahlt, sondern auch hier…

Also erstmal hats mich mega gefreut, dass mir so viele Leute noch persönlich zum LKW-Führerschein gratuliert haben! 😀  Danke nochmal!! 🙂

Marco und seinen olivgrünen Steyr kenne ich seit dem Freiheitsmobile-Treffen im August 2018, wo ich dabei sein durfte, als sein LKW auf den Namen Erwin getauft wurde.

Halb scherzhaft, halb ernst, ließ ich ihn beim Dachzeltfestival wissen, dass ich als Fahrer zur Verfügung stehe, falls er mal einen braucht 😉

Beim Restecampen war es dann soweit. Ich hatte es schon gar nicht mehr auf dem Schirm…

Weil wir aufgrund des einsetzenden Regens von den Wiesen fahren mussten, kam Marco auf mich zu und bot mir tatsächlich an, sein Zuhause, das LKW-Wohnmobil umzuparken!

Ich konnte es erst gar nicht glauben, freute mich dann aber wie ein kleines Kind und sah zu, ans Steuer dieses Geschosses zu kommen.

Nach einer Schritt-für-Schritt-Einweisung im spartanischen und sehr funktionellen Fahrerhaus startete ich den Motor und es konnte losgehen. Ohne Servo, dafür aber mit Allrad, unsynchronisiertem Getriebe und wunderbar kleinem Wendekreis lenkte ich den LKW auf den Ausweichparkplatz. Ein wahrer Kraftakt, der trotzdem einfach nur Spaß machte!

Und das Ganze auch noch ganz legal 😀

 

Ein großes DANKE an den lieben Marco und seinen Erwin!!!

Mein wichtigstes Learning: Alles ist möglich

Wie schon angeklungen: auch mein verstand war skeptisch, als er bei verschiedenen Treffen bzw. deren Restecampen von Thilos Ideen fürs Dachzeltfestival erfuhr.

Letztlich hat Thilo alles in die Tat umsetzen können. dank eines großen Teams, das einfach mit anpackt.

Das zu sehen, gibt so viel Mut und Zuversicht, dass einfach ALLES möglich ist, wenn man es nur angeht.

Danke für diese Erkenntnis!

 

Alles Verlorene wurde wieder gefunden

Es ist unglaublich, aber der Spirit des Teams zog sich auch bei den Besuchern durch. Ich konnte das gute Fahrrad meines Bruder unabgeschlossen überall stehen lassen ohne dass es sich jemand nahm, ich habe diverse Dinge verloren, irgendwann aber wieder gefunden bzw. wieder bekommen, meine Flammschale stand übernacht noch auf der Wiese und sie stand da auch noch am nächsten Morgen…

Einfach unglaublich. Unglaublich toll, sich in einer Gemeinschaft zu bewegen, in der alle Sorgen überflüssig sind. So ein schönes Gefühl.

 

Begeisterte Besucher auf dem Dachzeltfestival

„Wie könnt ihr nach 3 Tagne immernoch so gut drauf sein?“ ist ein Satz, der mir sehr in Erinnerung geblieben ist.

Ich habe ihn gehört, als ich am Sonntag kurz bei der Verabschiedung der Besucher dabei war, an der Ausfahrt, wo wir allen nochmal zugewunken und hier und da einen kleinen Plausch gehalten haben.

Genau genommen war es mehr als drei Tage und tja, warum waren wir so gut drauf? Nicht etwa, weil alle schon wieder gefahren sind, sondern weil einfach alles so wunderbar gelaufen ist. Es war einfach rundum rund und schön und egal wie erschöpft man ist, da kann man nur gut drauf sein.

 

Mein persönliches Fazit zum Dachzeltfestival 2019

Geil! Einfach nur geil 😀 Es war super schön, die Arbeit im Team hat zusammengeschweißt und glücklich gemacht und ich vermisse diesen Zusammenhalt.

Ich hoffe, dass jeder einzelne von uns und den Besuchern ein klein bisschen davon in die Welt trägt…

Und freue mich sehr aufs nächste Jahr – egal wann, egal wo, ich will wieder dabei sein und so etwas Geniales mit auf die Beine stellen.

Danke 🙂

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