Ein Tag (Zuhause) auf der CMT Stuttgart. Meine allererste Wohnmobil-Messe!

Die Anfahrt zur Messe

Relativ kurzfristig war der Entschluss gefasst, zur CMT nach Stuttgart zu fahren. Ich wollte eh schon ewig mal auf so ne Wohnmobil-Messe, es war wohl ne Jubiläums-Messe und dann kam mal wieder eins zum andern, dass es sich angeboten hat. Also, Freitag nach der Arbeit sofort losgedüst kam ich zwei Stunden später schon (haha, mit nem „Verfahrer“ nach Stuttgart rein ^^ ) aufm WoMo-Parkplatz, der total gut ausgeschildert war, an. Da ich Zeit sparen wollte, hatte ich es nicht mehr geschafft einzukaufen, aber irgendwas zu futtern findet sich doch in der kleinsten Küche 😉

Ein lieber Facebook-Kollege, den ich nicht weiter kannte, hatte mir schon im Vorfeld angeboten, mit seinem Mobil noch paar Meter zu „rutschen“ um meinem Kasten Platz zu machen. Mega lieb. War zum Glück nicht nötig: Man durfte kurzfristig den Rand zuparken.

Hatte auch was für sich, denn so war mein Blickfeld größer als nur nen halben Meter bis zur nächsten WoMo-Wand 😀 Leider fing es dann an zu regnen und zu schneien, sodass ich mir nur den Parkzettel und nen Messeplan am Eingang holte und dann konnte ich ganz ohne schlechtes Gewissen im Kastenwagen rumgammeln 😉

Die Zeit vergeht aber auch echt schnell, wenn man sich dann was zu essen kocht, ein bisschen aufräumt, googelt, wo sich die Offroad-Fahrzeuge befinden, über facebook ein Treffen auf der Messe organisiert und und und…

SAMSTAG – Das Schicksal spuckt mich direkt bei den Expeditionsmobilen aus 😀

Samstagnacht wachte ich auf: klack, klack, klack, klack… Gas war leer! Dass ich im Halbschlaf die Zündung vom Kühlschrank ausgestellt hatte, merkte ich am nächsten Morgen erst, als ich das Wasser fürs Frühstücksei heiß machen wollte – tja, womit?! 😀 Zum Glück gabs am Platz frische Brötchen zu kaufen, denn ungetoastetes Toast ist dann doch kein verkraftbares „Notfallessen“ für mich.

Frisch gestärkt und mit vielen Kringeln und Pfeilen auf meinem Messeplan im Gepäck ging ich also los. Geradewegs auf Tor 2 zu. Dass das eigentlich Aussteller-Bereich war, war mir nicht so ganz klar. Es war einfach der kürzeste Weg… Der nette Platzwart schickte mich dann zwei anderen Leuten hinterher, als ich ihn nach dem Eingang fragte. Also ging ich ebenfalls durch einen Hintereingang bzw., wie ich feststellte, „Ausstellereingang“ in die Halle. Und schon stand ich vor wohl hunderten Wohnmobilen und Kastenwagen. HALLE 1 prangte von der Decke! Perfekt, dachte ich, hier solls ne Gallerie geben mit den Expeditionsmobilen! Direkt die Treppe hoch und ich stand vor meinem Traum in mehrfacher Ausführung! Nämlich vor einigen hübschen LKWs <3 Besser hätte ich die nicht finden können 😀

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Ein Blick hinein wäre fein. Aber überall stand „Zutritt nur mit Personal“ teilweise noch „nur mit Termin“ (oder so ähnlich ^^ ). Also erstmal die Lage abgecheckt, die ganze Gallerie entlang geschlendert, vorbei an Dachzelten, Pick-Ups mit Absetzkabine, Rollern, Wohnmobilen und Wohnwägen (krass, da oben war wirklich so einiges vertreten), auf dem Weg bekam ich noch ein Werbegeschenk von Suzuki in die Hand gedrückt , obwohl ich das gar nicht wollte (Lebkuchenbretzel), und wieder stand ich vor diesen formschönen, Weltreise-versprechenden Ungetümen. Ja, Ungetümen. Zwei mit Doppelkabine und ziemlich großem Kasten hintendrauf… Man kanns auch übertreiben 😀 Ich suchte mir eines in meiner Größenklasse und fragte, ob ich mal nen Blick reinwerfen darf. Der gute Mann meinte, er warte auf Kundschaft mit Termin. Aber wir können einen Termin ausmachen. Echt? Ja super, ich VIP mit Termin da drin, genial, natürlich einen ausgemacht! 😀

Alleine auf der Messe

Anfangs dachte ich ja, der Tag würde relativ „einsam“ werden (Ja, das geht auch in großen Menschenmassen, da ganz besonders gut). Beim Stellplatz bezahlen konnte ich schon einen Blick auf die Stellplatz-Liste erhaschen… die sah ungefähr so aus, was die angemeldete Personenanzahl betrifft:
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Und dann kam ich: „Mit wie vielen Personen sind Sie da?“
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😀 😀

Jedenfalls…kam alles ganz anders! Wie so oft! 😀 Der Tag war viel zu kurz und die Begegnungen viel zu schön!

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Mein Stellplatz am Morgen, OHNE Strom 😉 Zum Glück war noch ein Plätzchen frei 🙂

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Frühstück 🙂

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Auch auf dem Parkplatz der CMT kann man sich inspirieren lassen – Offroader mit Alkoven <3

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Sogar echte Expeditionsmobile standen aufm Parkplatz!

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Das sind die Stellplätze MIT Strom 😉

Meine Eindrücke auf der CMT

Nunja, erstmal schlenderte ich zwischen all den Paaren, jung und alt, schick und offensichtlich Outdoor-Menschen, durch die Hallen. Fragte mich, ob ich nicht etwas „overdressed“ war. Spitzte in den einen oder anderen Kastenwagen, bewunderte die Kastenwägen der Manufakturen (wow, also wenn man Geld hat und was exklusives will…wow! Wirklich tolle Kisten dabei!), unter anderem Hünerkopf und Camp-Line… Wobei ich weniger auf die Praktikabilität einzelner Fahrzeuge achtete, sondern mehr nach cleveren Lösungen Ausschau hielt, die ich auf meinen Kastenwagen übertragen könnte.

Hier und da standen ein paar außergewöhnliche (Slide out…) oder 4×4 Fahrzeuge rum, aber vorher blieb ich ganz woanders hängen. Beim Thema Musik. In Halle 5 stolperte ich schon fast über die Firma Jehnert Sound Design. Ich habe mich dort eingehend beraten lassen. Einen ausführlicher Bericht zu der Soundanlage, die ich 5 Monate später in meinem Kastenwagen verbaut habe, findest du hier.

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Jehnert Sound – Design.

Expeditionsmobil (BlissMobil) – Besichtigung mit Termin

In Halle 7 angelangt, trat ich schon wieder den Rückweg in Halle 1 an, denn ich wollte pünktlich zu meiner Besichtigung des BlissMobils sein. BlissMobil. Wer sie nicht kennt:

Bliss-Mobil stellt äußerst hochwertige Expeditionsmobile, bzw. den Koffer für diese, her. Auf absolut beste Funktionalität ausgelegt und mehrfach getestet und bewährt, bevor überhaupt was an Kunden verkauft wird.

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Bliss-Mobil. Besichtigung nur mit Termin.

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Bliss-Mobil von innen.

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Bliss-Mobil von innen.

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Zu groß fürs Bild! 😀

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🙂

Ein Treffen: vom virtuellen ins Real-Life

Ich wurde gefragt, ob ich mir denn so eines kaufen will. Najaaa…. Ich bin dafür, sich hohe Ziele zu stecken. Selbst, wenn ich nur die Hälfte erreiche, werde ich damit mehr als glücklich sein!

Und wer hat mich das gefragt, kurz nach der Besichtigung? Ein Mitglied meiner Facebook-Gruppe „Leben im Wohnmobil mit ortsfestem Job“, der mit seinem Kumpel dort war. Kurzfristig per facebook ausgemacht, trafen mit um am Mittag nach meiner Besichtigung und saßen ne ganze Weile zusammen und unterhielten uns über viele Themen, die mit dem Leben im Wohnmobil zu tun haben 🙂 Wir hätten wohl noch sehr lange weiterreden können, aber wir wollten auch alle noch was von der Messe sehen. Also sind wir gemeinsam zu Halle 7 gelaufen, denn ich hatte ihnen von Hot 4 Spot erzählt, was sie auch interessierte. Wegen des Termins hatte ich vorher nicht viel Zeit dort und wollte mich eben nochmal genauer informieren. Auf dem Weg dorthin sah ich tatsächlich Patrick und Tascha von Pataschas World und sagte kurz „Hallo“. Schon komisch, wenns einem so vorkommt, als kenne man Leute, obwohl man sie nur ausm Internet kennt und sie selbst haben dich noch nie in gesehen bzw. so richtig wahrgenommen 😀 Die beiden haben am Abend noch ein kleines Treffen organisiert, aber dazu später mehr 🙂

Hot 4 Spot – bestes Internet für den Camper

Bei Hot 4 Spot blieb ich dann erstmal so richtig hängen. Die beiden anderen verabschiedeten sich zwischenzeitlich, weil sie noch was mehr sehen wollten – verständlich. Aber für mich wars eben genau hier zu diesem Zeitpunkt mega interessant. Wenn man so ein bisschen „netzwerkt“, kommen tatsächlich die krassesten Möglichkeiten zustande… Dazu hoffentlich bald mehr. Mehr zum Thema Hot 4 Spot und was die überhaupt machen, folgt aber auf jeden Fall bald in einem separaten Beitrag.

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Die äußerst kompetenten und hilfsbereiten Jungs von Hot 4 Spot!

Noch ein Treffen – Soziale Kontakte außerhalb von Social Media sind doch immernoch die besten!

Danach musste ich erstmal all die Infos und Eindrücke verarbeiten. Bei einer kleinen Pause auf der Bank mit der Aufschrift „Für Verliebte“, was immer wieder zu Erheiterungen führte, las ich in facebook, dass die Pataschas ein spontanes Treffen geplant hatten. Und es war auch schon fast Zeit – 17 Uhr, eine Stunde vor Messeschluss.

Es waren zwar nicht viele da, beim Stand für das CamperVanSmmitMeeting 2018 in Tirol, aber wie immer ist es die Qualität… 😉 letztlich kam sogar Thilo, der Ober-Dachzeltnomade noch vorbei 😀 Ich hab mich sehr über dieses Treffen gefreut, zum einen, weil es das erste Mal war, dass ich welche von den zahlreichen Vanlife/ Camper – Bloggern im echten Leben antreffen konnte, und zum anderen, weil es einfach total schön war mit ihnen zu sprechen (vor allem, wenn man eigentlich alleine gestartet ist). Außerdem ergaben sich auch hier wieder Tipps und Kniffe für das Leben im Van bzw. als Blogger 😉

Stellplatz von park4night statt teurem Stellplatz an der Messe

Von den Patrick und Tascha erfuhr ich, dass es in der Nähe einen angenehmen Stellplatz gibt, den sie schon ausprobiert hatten, also fuhr ich den am Abend auch an, nachdem ich einige Ver- und Entsorgungsfahrten gemacht hatte (Toilette, Gas, Einkaufen, Tanken…). Eigentlich war angedacht, am Abend wieder zurück zu fahren, aber ich war einfach viel zu geschafft.

Am nächsten Morgen, ich konnte endlich mal ausschlafen, hatte ich ne Nachricht aufm Handy „Wie es aussieht, waren wir heute Nacht wohl Nachbarn 😉 …“ Zeit für einen kurzen Plausch war noch, bevor die beiden Pataschas, und leider auch ich, die Heimreise antraten.
Danke!

Zu guter Letzt, nochmal ein riesen Dankeschön an all die lieben Menschen, die diesen Tag so besonders für mich machten! Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder 🙂

Noch ein paar Impressionen:

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Wie schön! Sternenhimmel im Alkoven! <3

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Das Solarmobil ist natürlich auch auf dieser Messe am Start.

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Upsi!

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Wer kennt es nicht? ;D

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HRZ !

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Die etwas andere Dinette 🙂

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bimobil

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1 Antwort

  1. 27. Dezember 2018

    […] eine Aufkleberwand zu verpassen. Den Aufkleber von Pataschas World fahre ich jetzt schon seit der CMT im Januar 2018 mit mir spazieren und weiß nicht wohin damit. Und auch sonst bekommt man hier und da ja mal was […]