20 Jahre Abenteuer Allrad – Bad Kissingen (01/06/18): Messetag und wunderschöne Begegnungen im Camp der Dachzeltnomaden

An meinem zweiten Tag auf der Abenteuer Allrad sollte es zur Messe gehen. Nach all meinen Eindrücken bisher, und das bestätigten mir auch alte Hasen, kam es mir so vor wie z.B. auf der Nature One: Das Camp ist besser als die Messe selbst! Aber letztlich sind es einfach zwei verschiedene Dinge, die man beide mal gesehen haben sollte.

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Der Weg zur Messe der Abenteuer Allrad

Um zum Messegelände zu kommen, fuhren wir mit einem der kostenlosen Shuttle-Busse, da die Messe in Bad Kissingen auf einem ehemaligen Militärgelände irgendwo im Wald stattfindet. Den Busfahrern wurde einiges abverlangt: durch ein Dorf, über enge kurvige – aber immerhin geteerte – Feldwege, und dann noch an anderen Bussen vorbei dauert es ca. 20 Minuten, bis wir am Eingang zum Messegelände der Abenteuer Allrad ankamen. Unsere Gruppe teilte sich auf und ich schlenderte einfach mit Andreas zusammen übers Gelände.

Die Messe „Abenteuer Allrad“

Die Messe war super interessant, es gab viel zu staunen, viel zu sehen, hier und da etwas zum Mitnehmen und ich hörte und sah Dinge, von denen ich vorher nicht den leisesten Schimmer hatte!
Andreas kannte auf der Messe megaviele Leute – sogar Ulrich Dolde unterbrach sein Kundengespräch, um ihn zu begrüßen! 😀

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Dolde und sein Sternchen am Stand von 4wheel24

Viele „to do’s“ hatte ich nicht, aber bei der Offroad-Strecke, auf der die Herrmanns unterwegs unterwegs (haha) waren und bei der Trockentoilette wollte ich mal vorbeischauen. Zu gerne wäre ich mal auf der Offroadstrecke mitgefahren. Die 10€ dafür sind ja fast geschenkt, aber die Schlange zum Anstehen dafür war einfach unendlich lang! Also nur mal kurz zugesehen, wie kleine und große geländegängige Fahrzeuge sich durch Wasserpfützen, über Hügel etc. schieben. Manchmal frage ich mich, ob das wirklich Spaß macht oder nicht einfach nur unendlich anstrengend ist. Wahrscheinlich verschiebt es sich aber hin zum Spaß, wenn man als Fahrer genug Erfahrung hat und sich aufs Fahrzeug verlassen kann. Vielleicht finde ich das in diesem Leben ja sogar selbst noch raus.

Und die Trenntoilette…jaaa, Camper wissen, worum es geht. Die war wirklich ein Thema an diesem Wochenende, auch im Camp haben wir viel darüber gesprochen, neben ganz vielen anderen Themen rund um LKWs, Ausbau usw., wo ich allerdings noch nicht wirklich mitreden kann. Trotzdem war es super schön, mitzubekommen, wie leidenschaftlich andere dabei sind und teilweise den ganzen LKW mit allen Kleinigkeiten schon fertig ist – zumindest im Kopf. Ich bin super gespannt darauf, mit welchen Fahrzeugen unsere Gruppe nächstes Jahr bei der Abenteuer Allrad aufschlagen wird.
Zurück zum Lieblingsthema des Wochenendes: Auf der Messe gab es leider nur eine Trenntoilette, und zwar die mit knapp 1000€ teuerste auf dem Markt. Schade, mich hätte eine Selbstbaulösung mit gekauftem, aber bezahlbarem Aufsatz mehr interessiert. Laut den anderen wäre das ohnehin der Trend, der sich in den letzten Jahren auf der Abenteuer Allrad abzeichnet: Weg von preisgünstigen Selbstbaulösungen, hin zu hochpreisigen Luxusartikeln. Es soll auch ein 1 Mio. € teurer LKW oben gestanden haben.
Nach ungefähr vier Stunden waren wir auch schon durch. Die Menschenmassen hielten sich wohl im Vergleich zum Vortag in Grenzen und man kam wirklich gut an jeden Stand, der einen interessierte. Mit einigen Goodies und einer Emailletasse im Gepäck fuhren wir zurück zur Camp Area.

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Cooler Spruch

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Dachzelte gabs auch

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Aufkleber und Co. – die Aufkleberwand freut sich! 🙂

Nachmittag in der Camp Area – Viele tolle Begegnungen

Dort schaute ich nochmals bei den Dachzeltnomaden vorbei und kam über Rebecca mit Susie ins Gespräch. Eine sehr liebe Person mit absolut interessanter Geschichte! Sie kam auch mal rüber, um sich meinen Kastenwagen anzuschauen (der auch andere interessierte – huch, war doch gar kein Offroad-Mobil (vor allem hier auf der Wiese wurde das sogar optisch deutlich! 😀 )).

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Interessante Farbgebung

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Auf der Camp Area

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Bester Platz

Am Abend saß ich wieder mit Andreas und den anderen lieben Leute zusammen um zu Abend zu essen. Später saßen wir alle gemeinsam am Feuer. Irgendwann blieben nur noch Stefan, Andreas und ich übrig. Wir redeten noch bis spät in die Nacht und es war wirklich überraschend – im positiven Sinn – was die beiden so für Ansichten haben. So schön!

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1 Antwort

  1. 2. Mai 2019

    […] ich mir später im Wohnmobil noch den grünen Spargel in der Pfanne. Das erinnert mich immer an die Abenteuer Allrad 2018, wo ich ca. ein Jahr zuvor die beiden von Travel into the Blue kennengelernt hatte, bei denen ich […]

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