Ostertour mit dem Kastenwagen – Tag 1: Aufbruch nach Augsburg

Es wurde nach ziemlich genau sieben (7!) Monaten nun wirklich Zeit, mal etwas Schönes mit meinem Kastenwagen zu unternehmen!
Nachdem ich am Wochenende meinen Kastenwagen wieder ein bisschen optimiert und meinen Geburtstag nachgefeiert habe, verhalf mir nicht zuletzt der “Arschtritt” meines Bruders, sofort aufzubrechen. Ich bin ihm wirklich dankbar dafür, denn sonst hätte ich in dieser ersten Ferienwoche wohl wieder nicht viel erlebt. Manchmal hilft einfach nur blinder Aktionismus 😀
Ich habe zwar noch genug Dinge zu erledigen, aber das geht auch noch in Woche 2, wenn ich vermutlich ohnehin “Zuhause” vor Ort sein muss.

Los gehts!

Ich habe meinen Bruder noch mit nach Augsburg genommen – wobei, halt. Er mich! 😀 Er saß zum zweiten Mal überhaupt am Steuer meines Kastenwagens und fuhr uns sicher bis fast ans Ziel. Auch mal schön, entspannter Beifahrer zu sein… aus dieser anderen Perspektive gewinnt man eine ganz neue Sicht…z.B. aufs Armaturenbrett! Mal wieder habe ich einen Knopf entdeckt, der mir bislang nicht aufgefallen war. Ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung: Wow, offenbar habe ich eine Heizung für die Außenspiegel! 😀 Mein Kastenwagen überrascht mich immer wieder!

Seit langem mal wieder alleine unterwegs.

Das war mal wieder ne kleine Umgewöhnung. Weniger das Alleinsein, sondern vielmehr die Fragen:
Wohin zieht es mich?
Was will ich machen?
(Wo ist das Wetter gut? :D)
Wie immer auf Reisen, zog ich Geocaching zu Rate. Ein schöner Eartchcafe ca. 70 km weiter südlich zum Thema Eiszeit, Gletscher, Findlinge. Genau das richtige für mich als Erdkundelehrerin 🙂 Ist doch immer schön, das, was man aus Lehrbüchern kennt, mal in der Realität zu sehen.
Dort angekommen sprang ich direkt…ins Bett! 😀 Ich war soooo müde. In letzter Zeit kann ich nicht mehr allzu gut schlafen, und so dauerte mein Mittagsschlaf anders als sonst ganze 3, statt sonst 2, Stunden. Danach ging es aber auf Entdeckertour. Schön, so viel in der Natur zu sein! Auch wenns zwischendurch mal geregnet hat, war es trotzdem schön, draußen und im Wald zu sein und geologisch interessante Landschaften zu sehen.

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Blick auf die Endmoräne bei Hohenfurch

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Infotafel

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Blick von der Endmoräne

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Toteisloch

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Liebes Pferdchen, das sich sogar hat streicheln lassen 🙂

Endlich mal Abschalten – oder doch nicht?

Es dauert, bis ich wieder in den Modus komme, den ich von den letzten Ferien kenne. Absolut unbeschwert und mit jeder Menge Zeit in den Tag hinein zu leben. Das ist so traumhaft schön. Da bin ich aber noch nicht. Außerdem, wie gesagt, mein Schlafproblem. Ich wache momentan immer viel zu früh auf und nachts schlafe ich auch nicht gut. Das grenzt bei mir schon fast an eine Katastrophe, denn ich bin jemand, der immer und überall schlafen kann. Wenn dem nicht so ist, stimmt etwas nicht… Auwei, ich hoffe, das kommt in den Ferien wieder in Ordnung.

Nachtquartier am Freibad

Ich habe mir bei park4night den nächstbesten Parkplatz ausgeguggt – Freibadparkplätze sind im Winter einfach super – und hatte dort noch einen einigermaßen entspannten Abend, bevor ich schlafen ging.

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