Detaillierte Routenplanung der geführten Wohnmobiltour in der Türkei

Die Route

1. Tag: Alexandropolis

Auf einem Campingplatz in Alexandropolis lernen sich alle Reiseteilnehmerinnen kennen. Nach der ausführlichen Erstbesprechung genießen wir ein gemeinsames Abendessen und feiern den Beginn dieser Reise.

 

  1. Tag: Alexandropolis – Saros

Nach der gemeinsamen Einreise in die Türkei steuern wir unseren ersten Campingplatz auf türkischem Boden an, wo wir baden können und abends am Strand zusammensitzen.

 

  1. Tag: Saros – Burhaniye

Heute wechseln wir vom europäischen auf den asiatischen Kontinent – auf oder mit Blick auf die imposante Dardanellen-Brücke, die längste Hängebrücke der Welt. Unterwegs können wir das Trojanische Pferd – Originalrequisite aus dem Film „Troja“ – in Canakkale bewundern oder die gleichnamige Ausgrabungsstätte samt neuem Museum besichtigen.

 

  1. Tag: Burhaniye – Bergama

Heute steht unsere erste gemeinsame Wanderung auf dem Programm. Durch ein von Oleandern gesäumtes Tal folgen wir dem Bachlauf bis zu einem kleinen Wasserfall. Danach fahren wir weiter nach Bergama und freuen uns über einen Campingplatz mit Pool.

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Campingplatz Bergama

 

Campingplatz Bergama

 
  1. Tag: Bergama

Heute steht viel Freizeit auf den Programm um die Highlights dieser Stadt besichtigen zu können. Die historische Stadt Bergama ist berühmt für die antiken Ruinen Pergamons, für das Asklepion-Heiligtum und die Rote Basilika. Nach der Besichtigungstour können wir uns im Pool des Campingplatzes erfrischen.

 

  1. Tag: Bergama – Izmir

Heute lernen wir die viertgrößte und westlichste Großstadt der Türkei kennen: Izmir. Wir tauchen in den Trubel des Bazars ein. Wer möchte, kann den Abend im Szeneviertel Alsancak in die Bar- und Clubszene eintauchen. 

 

  1. Tag: Izmir – Selcuk

In Izmir genießen wir ein gemeinsames türkisches Frühstück direkt am Meer mit den Füßen im Sand. Eine der authentischen Erfahrungen in der Türkei ist ein Hamam-Besuch, der als nächstes auf dem Programm steht.

 

  1. Tag: Selcuk

Heute steht es uns frei, welches Highlight der Region wir ansteuern: Die Welterbestätte und antike Metropole Ephesos, die wir mit einem Guide erkunden – oder eine Weinprobe im herausgeputzten Örtchen Sirince, in dem man sich ein bisschen fühlt wie in der Toskana. Außerdem können wir das Haus der Mutter Maria, die Siebenschläferhöhlen besichtigen oder die restliche Zeit am langen Sandstrand verbringen.

 

Selcuk, Efesos

 

  1. Tag: Selcuk – Akyaka

Auf dem Weg nach Akyaka kann man vieles entdecken: Priene, Miletos (Heimt des Philisophen Thales), Euromos (von der ursprünglich 32 Säulen hat die Hälfte zahlreiche Erdbeben überdauert), Stratonikeia (eine antike Stadt, in der Ruinen aus hellenistischer und römischer Zeit nahtlos mit osmanischen und türkischen Dorfhäusern verschmelzen), eine Tropfsteinhöhle,. Oder zeitig nach Akyaka, um den Kitesurfern zuzuschauen oder eine Halbtagestour zu Cleopatra-Island zu unternehmen. Am Abend gehört ein kleines Boot uns allein, mit dem wir die hundert Windungen des kühlen Azmak-Flusses bis in die Meeresbucht entlang schippern, wo man einen traumhaften Blick auf den Sonnenuntergang hat.

 

  1. Tag: Akyaka

Wir beginnen den Morgen mit einem Sprung ins kühle Meer direkt vor der „Haustür“. Alternativ können wir eine kleine SUP-Tour oder Yoga direkt am Meer machen. Anschließend stärken wir uns mit traditionellen Gözleme am Wochenmarkt, bevor wir uns auf selbigem mit frischem Obst und regionalem Gemüse eindecken. Zu Abend essen werden wir typisch türkisch in Akyaka, bevor wir ins Nachtleben dieses kleinen Küstenstädtchens eintauchen.

 

Yoga Akyaka

 

  1. Tag: Akyaka – Dalyan

Das Städtchen am gleichnamigen Fluss bietet einen atemberaubenden Blick auf die großen Felsengräber der Lykier, die zum Sonnenuntergang besonders schön erstrahlen. Wir bewundern die Felsengräber vom Wasser aus während eines Bootsausflugs zum Strand von Iztuzu, dem Schildkrötenstrand.

 

  1. Tag: Dalyan – Saklikent

Wir erwandern eine der tiefsten Schluchten der Welt – wenn sie uns lässt. Je nach vorangegangenen Niederschlägen führt der eiskalte Gebirgsbach, der sich durch die bis zu 300 Meter tiefe Schlucht schlängelt, mehr oder weniger Wasser. Sicher ist in jedem Fall: Wir werden nass! Der restliche Tag kann für weitere Abenteuer genutzt werden: Zipline, Rafting, Wandern durch einen Bach im Wald zu einem Wasserfall oder entspannen in einem der Restaurants am Wasser.

 

  1. Tag: Saklikent – Demre

Ein Tag mit viel Freizeit und vielen Möglichkeiten steht uns bevor: Kleine, aber feine Ausgrabungsstätten liegen entlang des Wegs. Allen voran sollte man eine der schönsten Küstenstraßen ausgiebig genießen und in einer der kleinen Buchten einen Schwimmstopp einlegen – oder den berühmten Strand von Kaputas besuchen. Wer schon zeitig an unserem Ziel, Demre, ankommt, kann den Sandstrand genießen, sich aufs SUP schwingen oder die Stätten des heiligen Sankt Nikolaus besichtigen: Die St. Nikolaus Basilika, die auf seinem Grab errichtet worden war und die antike Ausgrabungsstätte Myra, wo er als Bischof gewirkt hat.

 

Kaputas Plaj

 

  1. Tag: Demre

Heute erkunden wir während eines Bootsausflugs die versunkene Stadt Kekova, das süße Städtchen Kaleköy und legen dabei den einen oder anderen Badestopp ein.

 

  1. Tag: Demre – Cirali

Heute dürfen wir den zweiten Abschnitt der wunderschönen Strecke entlang der Küste erfahren, bevor uns der Weg in die Berge führt, von wo aus man einen atemberaubenden Ausblick aufs Meer hat. Unser Ziel ist der geschützte Küstenort Cirali, in dem aus Naturschutzgründen keine Hotels gebaut werden dürfen. Viele kleine Bungalows und Boutique-Hotels machen das Flair dieses Ortes aus, an dessen Südende sich das antike Olympos befindet, am nördlichen Ende der brennende Berg Chimeria. Eine kleine Wanderung führt uns dorthin, wo Gas aus Erdspalten strömt, das sich entzündet. In der antiken Seefahrt wurden diese Flammen zur Navigation genutzt.

 

  1. Tag: Cirali – Antalya

Wir legen einen Zwischenstopp in Antalya ein, wo wir gemeinsam türkische Gerichte kochen. Auf dem Weg dorthin liegt ein Canyon, die Seilbahn auf den Berg Olympos und wer möchte, kann ich Antalya die historische Altstadt besichtigen.

 

  1. Tag: Antalya – Manavgat

Auch diesmal ist der Weg das Ziel. Wer möchte, kann das beeindruckend gut erhaltene Amphitheater von Aspendos besichtigen, einen erfrischenden Stopp am Wasserfall von Manavgat einlegen oder gar das wunderschöne Tal des „Köprülu Nationalpark“ erkunden – vielleicht sogar mit einem größeren Abstecher zum 400 Meter tiefen Tazi Canyon.

 

  1. Tag: Manavgat

Heute bietet sich die Gelegenheit für einen entspannten Badetag, denn unser Campingplatz liegt direkt am Meer. Wer möchte, kann aber auch in Side die antiken Ruinen aus römischer und byzantinischer Zeit bestaunen und typisches Urlaubsflair genießen. Am Abend grillen wir gemeinsam: Grillgut steuert die Reiseleitung bei, Salate und Beilagen die Teilnehmerinnen – so haben wir eine bunte Tafel und für jede ist etwas dabei.

 

  1. Tag: Manavgat – Konya

Wir verabschieden uns von der Mittelmeerküste und steuern das Landesinnere an. Der Weg führt durch die wildromantische Bergwelt des Taurusgebirges, wo sich ein Abstecher in eine Höhle anbietet, die am Ende mit einem 65 Meter hohen gigantischen Saal aufwartet, der seinesgleichen sucht. Im historischen Konya dreht sich alles um den berühmten Sufi-Dichter Mevlana Rumi: Das Mevlana Museum beherbergt das Grab des Dichters, was jährlich tausende Besucher anzieht. Daneben gibt es den Alâeddin-Moschee-Mausoleum-Komplex und die antike Bildungsstätte Karatay Medresesi, die aus dem 13. Jahrhundert stammen. Am Abend werden wir der traditionellen Zeremonie der Derwische beiwohnen.

 

  1. Tag: Konya – Ihlara-Tal

Der weitere Weg führt uns vorbei an zwei Karawansereien, wo einst entlang der Seidenstraße globaler Handel betrieben wurde. Am Nachmittag wandern wir durchs Ihlara-Tal, wo es einige in den Fels gehauene Kirchen zu bestaunen gibt. Zu Abend essen wir gemeinsam in einem kleinen Restaurant.

 

  1. Tag: Ihlara-Tal – Göreme

Wir steuern das absolute Highlight unserer Tour an: Kappadokien. Auf dem Weg liegen sehenswerte unterirdische Städte wie z.B. Derinkuyu oder auch das Open-Air-Museum Göreme. In dieser Gegend stehen zahlreiche Aktivitäten zur Wahl: Quad-Tour, ein Ausritt hoch zu Ross, Fahrradfahren, Töpfer-Workshop, Hamanbesuch, die Felsenburg Uchisar oder ein entspannter Spaziergang vom Campingplatz aus z.B. in den Ort Göreme, der einiges zu bieten hat.

 

  1. Tag: Göreme

Wir residieren auf der Panorama-Plattform eines Campingplatzes, von dem aus wir am Morgen hunderte Heißluftballons beobachten können, die durch die bizarre Felslandschaft tanzen – oder aus selbigen die Höhlenfelsen bestaunen. Anschließend wandern wir gemeinsam durchs „Love-Valley“, und haben zwischenzeitlich Zeit für eigene Aktivitäten, bevor wir am Abend am Lagefeuer unsere Gaumen mit Flammlachs und selbstgemachten Beilagen verwöhnen.

 

  1. Tag: Göreme

Wenn es am schönsten ist, soll mal aufhören. Jede hat nun einen richtig guten Eindruck von Land und Leute bekommen, um den weiteren Weg auf eigene Faust bestreiten zu können. Wir sagen „Görüsürüz!“

 

Notiz: Fett gedrucktes ist gemeinsam geplantes Programm. Normal gedrucktes ist fakultativ.