[Retreat von Stefan Hiene in Arco am Gardasee im Frühling 2018] Online-Kongresse und die Entscheidung

Mein beruflicher Hintergrund

Nach meiner ersten richtigen Arbeitsstelle in Izmir, Türkei, bin ich nach Deutschland zurück um eine Beamtenstelle an einer staatlichen Schule anzunehmen. Ich hatte mich selbst darum bemüht und mich an einigen Schulen beworben. Letztlich hat mich und habe ich eine Schule in Baden- Württemberg überzeugt, sodass ich im September 2017 ins „Abenteuer Beamtentum“ starten konnte.
Ich war im Gegensatz zu vielen meiner Kommilitonen, niemand, der das Beamtentum immer als absolutes Ziel hatte. Was für manche Sicherheit ist, bedeutet für andere eher „Fesseln“. Je nach Lebenskonzept…
Trotzdem wollte ich gerne nach Deutschland zurück , diese Erfahrung selbst machen und nahm mir einmal mehr meine Freundin Julia zum Vorbild 🙂
Die Schule, an der ich meine Beamtenstelle antrat, war eine Gemeinschaftsschule. In vielerlei Hinsicht war sie das genaue Gegenteil der Schule in Izmir.
Ich arbeitete also als verbeamtete Lehrerin an einer staatlichen Schule, merkte aber bald, dass es nicht das Richtige für mich war. Viele Faktoren spielten ineinander, und ein Wochenende in Arco gab den entscheidenen Impuls. Die Reihe „Mein Ausstieg aus dem Beamtentum“ beleuchtet den Prozess, den ich in dieser Zeit durchlaufen habe. Bis hin zur Kündigung und beruflichen Neu- bzw. Andersorientierung.

 

Stefan Hiene zum 30. Geburtstag?

Durch verschiedene Online-Kongresse bin ich auf Stefan Hiene aufmerksam geworden.

Online-Kongresse

Meine Erfahrungen

Ende 2016 habe ich meinen ersten Online-Kongress angesehen. Er wurde veranstaltet von Sophia und Jose und hieß Hello World Kongress. Ich kannte vorher weder die beiden noch viele der Interviewten.

Sie sprachen mit verschiedenen Menschen, die auf Weltreise waren oder sind. Kernthemen waren unter anderem, wie man es schafft, auf Weltreise zu gehen, die Finanzen, Erfahrungen und daraus gewonnene Lebensweisheiten.

Und was soll ich sagen, ich war vom ersten Video an absolut geflasht!

Mein überschaubares Datenvolumen setzte ich in der Zeit des Kongresses bewusst ein, genauso wie meine Zeit: Möglichst viele dieser Videos wollte ich ansehen, denn jedes einzelne war super spannend und inspirierend für mich und nur 24 Stunden online frei zugänglich. Pro Tag ca. drei Videos.

Wie funktioniert ein Online-Kongress

Genau das ist nämlich das Prinzip dieser Online-Kongresse: Während sie laufen, kann man sich die Videos kostenfrei ansehen. Es gibt aber immer die Möglichkeit, das Kongress-Paket zu kaufen. Darin sind mindestens alle Videos, oftmals auch als mp3 und weiteres Bonusmaterial enthalten. Eine tolle Geschäftsidee, für die ich persönlich tausend Mal lieber Geld ausgebe als für die GEZ 😀 Außerdem finde ich es gut, solche Arbeit zu unterstützen. Ich bin durch all diese Kongresse auf so viele Themen aufmerksam geworden, von denen ich vorher nie auch nur gehört hatte (Alternative Ernährung, Lichtnahrung, Darmgesundheit, Erziehung, alternative Schulen, finanzielle Freiheit, Ausstieg aus dem Hamsterrad, Flaggentheorie, Staatenlos und viele mehr)! Ganz zu schweigen von all der Inspiration und Begeisterung, die bei diesen Videos einfach so überschwappt.

Online-Kongresse sind, das habe ich irgendwo gelesen und genau das trifft es, Content von „uns“ für „uns“. Weg von dem, was man in den Medien für gewöhnlich vorgesetzt bekommt, hin zu authentischen Menschen, bei denen nicht immer alles perfekt klappt, mit denen man sich aber tausendmal besser identifizieren kann.

Wer Google bemüht, der findet Listen von aktuellen Online-Kongressen, zu denen man sich kostenfrei anmelden kann und dann die E-Mails mit den Links zu den Videos erhält.

Aktuelle Kongresse, bei denen ich auch angemeldet bin (bei vielen spricht auch Stefan Hiene):

Transformationswoche 19.-25. Januar

Visionskongress Finanzielle Fülle 8.-.26. Januar

Sinn des Lebens Kongress 21.-31. Januar

Online Unternehmer Kongress 20.1. – 1. Februar

Viele und einer

Es gibt so unzählig viele gute Speaker bei diesen Kongressen. Obwohl mich Stefan Hiene nicht von Anfang an begeistert hat, sah ich mir immer wieder neue Videos in neuen Kongressen von ihm an. Mittlerweile, und wenn ich nicht so viel Zeit habe, ist oftmals seine Partizipation an einem solchen Kongress für mich der Grund, mich anzumelden. Und oftmals nur eines, nämlich sein Interview anzusehen. Er passt, für mich. Soetwas kristallisiert sich wohl mit der Zeit raus.
Es gibt viele Coaches und mit der Zeit findet man heraus, bei wem die Chemie stimmt.

 

Angebote von Stefan Hiene

Seit über einem Jahr veröffentlich er die „Aufwachquickies“, kleine Zitate von ihm, die er mittlerweile in einem verlinkten Audio sogar noch erläutert. Ich finde ihn super inspirierend und freue mich jedesmals, etwas von ihm zu hören und zu lesen… jedesmal, wenn mein Verstand völlig aus der Bahn geworfen wird durch seine Worte. Und ich ihn nur mit meinem Herzen „verstehen“ kann.

 

Die Bedeutung von Online-Kongressen für meine persönliche Weiterentwicklung

Wie oben schon erwähnt, liebe ich den Input, den ich durch diese Interviews bekomme. Und sie wirken nach, bewusst oder unbewusst. Manchmal notiere ich mir Zitate in mein Notizbuch und sehe sie später wieder an, verstehe sie vielleicht wiederum erneut später. Es tut sich wahnsinnig viel in einem und im „Mindset“, den Einstellungen und Werten, wenn man das einfach mal sacken lässt (und ggf. so manches ausprobiert). Sich nicht mehr von den 08/15 Medien berieseln lässt, sondern bewusst auswählt, was man „in sich rein“ lässt.

Trash in, trash out.

Das sagt auch mein Onkel. Und das bezieht sich nicht nur auf das, was wir als Nahrung in uns aufnehmen. Sondern auch auf das, was durch Augen und Ohren  „in“ uns gelangt.

 

Mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst

Einige Wochen vor meinem 30. Geburtstag erfahre ich auf seiner Homepage, dass Stefan Hiene ein Retreat anbietet. Ein langes Wochenende von Donnerstag bis Sonntag mit ihm und einigen anderen Teilnehmern auf Zypern.

Zypern. Wäre schon fein.

Ich war noch nie auf einem Retreat, Seminar, oder Event, das in Richtung Persönlichkeitsentwicklung ging. Zu meinem runden Geburtstag wollte ich mir das gerne mal leisten. Schwupps, kommt der Verstand: Das kannst du doch nicht machen, dafür müsstest du dich vorsätzlich ne Woche krank melden. Das Wochenende plus Flug jeweils einen Tag, dann noch ne Unterkunft vor Ort suchen… wäre ohnehin lieber mit meinem Wohnmobil unterwegs… puh. Hat irgendwie nicht gepasst und obwohl ich es sehr sehr gerne gewollt hätte, habe ich mich dann doch nicht dafür angemeldet. Mit dem Risiko, dass nie wieder ein Retreat stattfinden wird.

Getäuscht. Zum Glück!

Irgendwann sehe ich, dass wieder ein Retreat angeboten wird. In Arco am Gardasee. Ja fein!

Zeitlich passte es auch viel besser. Also habe ich mich angemeldet.

 

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Die gesamte Reihe zu meinem Ausstieg aus dem Beamtentum findest du hier (klick).
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1 Antwort

  1. 18. Januar 2019

    […] ersten Camper-Treffen in diesem Jahr, oder bereits dort angekommen! Mit meinen Berichten zu meinem Ausstieg(/ Einstieg gehts hier natürlich trotzdem erstmal weiter. Ein Bericht vom #DZC19 folgt dann aber auch! […]

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