[KITESURFEN lernen] Abschied aus Akyaka – Durch vielfältige Landschaften nach Izmir

Abreise aus Akyaka

Man soll gehen, wenns am schönsten ist. Und das war es. Nach einem leckeren Frühstück und zwei süßen Katzis, von denen die eine gar nicht mehr raus wollte aus meinem Kasten (klar, da gibt’s schließlich essen), fuhr ich dann doch irgendwann los. Außerdem stellte ich fest, dass es unerwartet warm war! Zehn Tage auf und im Wasser am windigen Strand ließen mich schon glauben, dass es auch in der Türkei ordentlich herbstet. Nicht so wirklich. Die Sonne gab alles und brachte mich wie wenige Wochen zuvor zum Schwitzen.

So rollte mein Wohnmobil also noch ein letztes Mal über die Straßen von Akyaka und befand sich schnell auf der unendlich langen Serpentinenstraße, die übers Gebirge in eine andere Welt führte. Weg von dschungelartigem Grün hin zu trockeneren Landschaften.

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Aussichtspunkt

An einem Aussichtspunkt machte ich Halt und hatte ihn fast für mich alleine. Von dort aus hatte man einen super Blick auf die Bucht und auf die ersten Kitesurfer, die kurz nach Mittag schon wieder auf dem Brett standen…

Noch ein paar Selfies und weiter ging es.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Wahrscheinlich ist es schon rüber gekommen; es war wirklich wie eine „Familie“, diese Kitesurf-Gemeinschaft. Ich hab mich super wohl gefühlt und wäre gern noch länger geblieben.

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Serpentinen ohne Ende

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Selfie-Time

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Blick auf die Bucht

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Rechts das Schiff als “landmark” und links Kitesurfer!

Termine, Termine – Los, los!

Doch da war ein Termin, der schon seit längerem in meinem Kalender stand: Die Jubiläumsfeier meiner ehemaligen Schule. Ich freute mich schon sehr darauf, viele bekannte Gesichter wiederzusehen und so machte ich mich kurz vor knapp, am Freitag, auf dem Weg nach Norden. Auf der gut ausgebauten, dauerhaft zweispurigen Straße kommt man normalerweise gut voran – wenn nicht gerade die „Tour de Türkei“ (oder so) genau dort stattfindet. Aber statt mich im unendlich langen Stau einzureichen, wo ohnehin nichts schneller vorangehen würde (wie auch, wenn einige Kilometer weiter Leute mit dem Fahrrad die Straße benutzen), machte ich eine kleine Pause um anschließend entspannt weiterzufahren. Kurz vor einem Tunnel war dann nochmal Vollstau – die Leute standen schon auf der Straße, weil nichts mehr voranging. Wie die Türken drehte also auch ich kurzerhand um und fuhr wenige Meter zurück um auf dem direkt nebenan gelegenen Rastplatz Pause zu machen. Keine drei Mandarinen später (während denen ich mich auf eine längere Wartezeit einstellte) floss der Verkehr aber auch schon wieder – Respekt! Grund war ein liegengebliebenes Auto im Tunnel.

Unterwegs fuhr ich außerdem an beeindruckenden Landschaften vorbei – es ist wirklich immer wieder erstaunlich, was die Türkei so alles zu bieten hat!

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Frisch getankt – eine vierstellige Reichweite hab ich selten

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Über dem Pass

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Interessante Steine 😉

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Stausee, ziemlich leer

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Stau

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Zieleinfahrt der Fahrradfahrer

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Izmir

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