Dachzeltfestival 2018 #DZF18 (23/06/18) – Festivaltag Samstag

Regnerischer Morgen im Wald

Am nächsten Morgen – das mit dem zeitig aufstehen hat nicht so gut geklappt – weckte ich die beiden. Es nieselte und alles war ziemlich nass. Ich musste ihnen die trockenen Schuhe etc. aus dem Auto reichen, damit sie es überhaupt mal aus dem Dachzelt schafften. Auf meine Frage, wie sie das denn in den 2 Monaten on Tour ohne mich geschafft hätten, sagten sie nur: „Da wo wir normalerweise sind, regnet es nicht!“ 😀

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Frühstück aus dem Wald: Walderbeeren!

Bis sie dann aufgestanden waren, ging ich ein paar Meter im Wald zu einer Lichtung. Frühstück hatten wir nicht geplant, schließlich wollten wir nun so schnell wie möglich zum Dachzeltfestival fahren. Als ich wieder zurücklaufen will, entdecke ich aber Walderdbeeren. Erst nur ein paar…dann immer mehr, ein ganzes Feld (im Walderbeerenformat, natürlich)! So viele, dass ich mir ein Schüsselchen holte und für uns drei ganz viele Beeren sammelte. Was für ein tolles Frühstück und was für ein schöner Start in den Tag, so beschenkt zu werden!

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Ankommen beim Dachzeltfestival #DZF18

Dann machten wir uns aber auf die Socken. Raus aus dem Wald, zurück auf die Straße! Ne knappe Stunde später waren wir vor Ort. Über einen matschigen Weg gelangten wir zur Einfahrt, wo wir eine Geländekarte erhielte und mir die Frage beantwortet wurde, wo die Sanitärstation ist – denn dort hielt uns Kevin, den ich knapp zwei Monate zuvor auf der Autobahn kennengelernt hatte, ein Plätzchen frei.
Mangels Walkie-Talkie hatte ich seit Freitagabend kaum ein Wort mit Julian und Sina gewechselt, sodass sie nicht informiert waren darüber und sich wunderten, woher die Einweiser wussten, wo wir hin sollten 😀
Julian fuhr voraus und wollte auf den Platz fahren, als er von Kevin, den er ja noch nie persönlich getroffen hatte, gesagt bekam, dass die Leute, die schon hier stünden, nur kurz einkaufen wären. Dann erkannte Julian den Crafter und fragte ihn, ob er denn der Kevin sei… 😀 Da war die Sache dann klar! Wir parkten ein und ich freut mich riesig, Kevin nach seiner Portugal-Tour endlich wieder zu sehen!!
Endlich angekommen. Schön.

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Ein wundervoller Tag auf dem Dachzeltfestival (Samstag)

Wir meldeten uns erstmal am Info Schalter an, wo wir Bändchen und einen schönen #DZF18 Aufkleber erhielten. Ein paar Leute hinter uns war dann wohl der 1000.-ste Besucher. Was 1000 Leute?! Mein Stand von der Abenteuer Allrad waren, dass sich ca. 800 Leute ein Ticket gekauft hatten. Dies schlug die ca. 180 Leute von vor einem Jahr bereits um Längen.

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Weißte Bescheid!

Später schlenderten wir übers Gelände, durch die Händlermeile, liefen ein Stück ins Offroad-Gelände rein, beobachteten Fahrzeuge auf der Wippe, bestaunten außergewöhnliche Gefährte und genossen einfach die Zeit vor Ort.

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Die geilste Karre aufm Platz! <3

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Schumann, der Offroad-Hund, 4×4 versteht sich

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Für jeden Geschmack was dabei

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Spanferkel, dreh dich

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Ansprache vom Vogel

Es war wirklich so viel geboten, unglaublich: Die Händler-Meile, Vorträge, Workshops, und von dem allem abgesehen waren einfach wieder so viele spannende Leute da, man wusste gar nicht, wo man anfangen soll! Die liebe Susie hab ich auch wieder getroffen. Die hatte sich lustigerweise Kevin’s Platz ausgesucht, sollte sie umparken müssen. (Und überhaupt, diesmal war sie mit einem, ihrem wunderhübschen vierrädrigen Untersatz da!! 😀 ) Als sie dann meinen Kasten dort sah (irgendwann muss jeder mal auf Klo; Wir hatten da schon einen recht…öffentlichen Platz direkt am Sanitärhaus), sprach sie Kevin darauf an, dass sie seine Nachbarin kenne (ich war zu dem Zeitpunkt nicht da). Dann stellten sie fest, dass sie ihn bereits von meinen Erzählungen kannte! So klein ist die Welt, mehr als 1000 Leuten zum Trotz 😀 (letztlich waren es über 1500)
Gegen Abend lauschten wir Joe Löhrmann mit seinem Traveling Piano während das Spanferkel über verschiedenen Feuerstellen schon länger seine Runden drehte.. romantisch!

Tombola und Dachzeltnomadentasse

Ich weiß gar nicht mehr, ob vorher oder nachher, aber es fand auch noch die Tombola statt. So ungefähr alle auf dem Festival anwesenden Leute hatten sich im Blogger Camp versammelt und hofften auf das Losglück. Der Erlös der Lose kam übrigens einem Kinderhospitz zugute, es kam ne beachtliche Summe zustande. Wir hatten leider kein Glück bei dieser Tombola, aber dafür freuten sich andere Leute umso mehr.
Im Anschluss wurde allen Helfern gedankt. Obwohl ich erst am Sonntag eingeteilt war, war ich auch dabei, also ab nach vorne auf die Bühne. Nach Dankesworten, nicht zuletzt auch von und vor allem an Thilo, der das Ganze ja ins Leben gerufen hat, bekam sogar jeder noch eine Dachzeltnomaden-Emaille-Tasse geschenkt. Wow! Ich hab mich riesig gefreut!

Grillen und WM-Spiel

Zwischenzeitlich hatten auch wir Hunger. Während wir an einem reichhaltig gedeckten Essenstisch, an dem alles aus drei Reisefahrzeugen zusammenkam, lecker Grillgut verspeisten, lief auch noch das zweite Deutschland-Spiel der Vorrunde der WM. Wir bekamen jeweils schon vorher mit, wenn es spannend wurde, denn im weiteren Umkreis waren die die dritten von vier Gruppen, die das Spiel zeitlich versetzt übertragen bekamen.

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Festtafel

Irgendwann saßen wir mit ein paar anderen Leuten bei uns am Platz zusammen. Ich durfte zum ersten Mal in meinem Leben Dreadlocks anfassen und erfuhr ein bisschen was darüber (würde mir das nicht auch stehen?!) und als es uns zu kühl wurde, gesellten wir uns ans große Lagerfeuer im Blogger-Village zu all den anderen. Erst rückten wir zusammen, da das Feuer immer kleiner wurde, später mussten wir das Feuer mit Wasser etwas im Zaum halten.
Gegen halb zwei fanden wir dann den Weg zurück und in unsere Betten.

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