[Von der Türkei nach Deutschland] 05.08. Interessante Bauwerke – ab nach Shengjin/ Lezhe

Heute ist auch wieder eher ein Bilder-Eintrag als was anderes… naja, ein bisschen was gibt es ja doch zu erzählen.

Wir sind schön am Strand aufgewacht, waren natürlich erstmal im Meer, habens dann aber zeitig gepackt, zurück über die schlimme Straße, nach Fier zum Geld wechseln und natürlich wieder in der Bäckerei was kaufen 😀

Interessant waren an diesem Tag die vielen verschiedenen Bauwerke…

Ansonsten waren wir dann doch mal auf der Suche nach einer Gasflasche. Unsere Zeit in Albanien neigte sich dem Ende zu und Julian hatte gelesen, dass die albanischen Gasflaschen den deutschen (und somit ja auch ein bisschen den türkischen) ähnlich sind. Das sähe in Montenegro dann schon wieder ganz anders aus. Alle Leute, die wir bislang fragten, schickten uns hier aber zur Tankstelle, wo es LPG gab. Problem beim LPG ist aber, dass da mehr Bhutangas drin ist und noch dazu Öl, damit das im Automotor gut läuft. Bhutan und Öl sind aber schlecht fürs WoMo-System, da irgendwas verstopfen kann oder so durch falsche Gas bzw. Öl.

So fuhren wir erstmal einen Baumarkt an, in großer Hoffnung…die zerschlagen wurde. ABER: Ein Hoch auf Albanien, hier gibt’s sogar im Baumarkt freies und schnelles WiFi! 😀 So haben wir noch ein paar Adressen ergoogelt, wo es Gas geben könnte. An der ersten fanden wir ein verfallenes Bürogebäude vor, und eine Straße weiter eine Frau, die gerade die Blumen goss… mit einem schönen langen Schlauch… da haben wir lieb gefragt und zumindest schonmal unseren Wassertank füllen können 🙂 Sehr lieb, wirklich! Also noch ein bisschen weiter in die Stadt hinein, in der Nähe der Adresse geparkt, die Internetseite war natürlich schon zu und Internet hatten wir ja nicht. Also einfach mal der Nase nach gelaufen… und siehe da! Es war wie eine Offenbarung! Da stehen Gasflaschen rum! Ganz echte Gasflaschen!! 😀

Der Mann dort war auch sehr nett…er verstand aber erst, als wir das WoMo vorfuhren, dass wir keine Gasflasche mit Kochaufsatz brauchten 😀 Er konnte sogar Flaschen befüllen. Da zeigten wir ihm unsere deutsche und die türkische Flasche. Die Anschlüsse waren – wie schon in Griechenland – ca. einen Milimeter unterschiedlich groß. Na grandios!

// Wieso ist in der EU eigentlich jede Gurke, jede Kiwi, jeder PUPS genormt, aber die Gasflaschenanschlüsse sind ein Buch mit sieben Siegeln? Ernsthaft?!!? (Ja ich weiß, Albanien ist nicht in der EU, aber mit Griechenland wars ja das gleiche Problem.)

Auf Insistieren Julians fand der nette Mann dann tatsächlich einen Adapter, der passte!! Was für ein Segen! Es dauerte eine Zeit, bis er ihn dicht montiert hatte, aber dann…. Rein damit in die türkische Flasche (die deutsche schien nicht kompatibel zu sein… ich glaub, ich behalte die türkische Flasche für solche Fälle :D)! Pfffffffffffffffffffffffffffffft! 😀

Waren wir froh! Dann hat noch ein netter Albaner, der sehr gut Französisch sprach, kurz mit uns gequatscht und seine Hilfe angeboten 🙂

Dann suchten wir uns noch was zu futtern (erst erfolglos, überall gabs nur was zu trinken, grrrrr) und letztlich einen Schlafplatz. Uns kamen wieder tausende von Autos vom Strand entgegen und die Polizisten mussten mal wieder den Verkehr regeln. In solchen Fällen ist das wirklich eine gute Sache, da nen Polizisten auf die Kreuzungen zu stellen!

In der Nähe von Lezhe, in Shengjin, waren Stellplätze bei p4n eingetragen. Der wurde nur anscheinend unter der Woche eingetragen, es war nämlich keine Rede von der lauten Musik, die uns an diesem Samstag (im Urlaub vergisst man ja schnell mal die Wochentage 😉 )bis Punkt Mitternacht beschallte. Aber hey, wir waren umso froher, auf dem überfüllten Parkplatz einen schönen Parkplatz fürs WoMo gefunden zu haben. Schwupps, stand auch schon der Parkplatzgebühreneintreiber da, ein Jugendlicher. 200 Leke. Gilt wie lang? Einen Tag, aha, ja super. Kurze Zeit später war ein Kumpel von ihm da, der uns etwas verkaufen wollte…. Tsssssss!

Viel war an dem Abend bei uns nicht mehr los, Julian erfragte noch vom Restaurant nebenan das Internet-Passwort und wir saßen nachts, als nicht mehr so viel los war und zwei Bänke weiter ein Betrunkener sich den Abend nochmal durch den Kopf gehen ließ, nochmal davor; ich musste schließlich noch meinen Blog-Eintrag online stellen 😉

Kurz nach Mitternacht kam auch ein anderer Parkplatzgebühreneintreiber, der mir verständlich machte, dass das bereits gekaufte Parkticket für den Vortag galt und nun eben ein neuer Tag sei. Also nochmal 200 Leke los.

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