[Von der Türkei nach Deutschland] 31.07. – Rafting im 6°C kalten Voidomatis-River, wohow!

Heute gingen wir es ruhig an, schließlich war das Rafting auf 3 Uhr angesetzt. Trotzdem ging die Zeit irgendwie schnell rum… mit:

– Frühstücken
– Geschirr spülen
– dies und das
– andere Rafter anschauen wie sie über die „Treppen“ im Fluss hopsen 😀

Und schon klopfte es an der Tür! 😀 Mittlerweile hatte es uns gedämmert, dass wir zufällig am Endpunkt der Rafting-Touren geparkt hatten. Eine Abholung war per E-Mail auch schon ausgemacht und so nahmen uns die Fahrer mit, die die Rafter des Frühmorgen-Termins wieder zum Startpunkt zurückfuhren. Zum Glück gab es diesen Service! Den Weg mitm Wohnmobil zu fahren, wäre kein großer Spaß gewesen, obwohl er wirklich sehr schön war!

Aufgrund der „besonderen“ Umstände waren wir nun schon früher am Startpunkt als die Nachmittagstouren eigentlich losgehen und weil „Dominik“ da Zeit hatte, bekamen wir eine Privattour – also nicht im Konvoi mit vier anderen Booten, sondern nur wir, fein! 😀 (Das hat mir schon bei der Pferdetour sehr gut gefallen, ist einfach schöner, irgendwie, man kann eher sein Ding machen… 🙂 )

Nachdem wir in die Neoprenanzüge geschlüpft sind und unseren Pfirsich verdrückt hatten, ging es auch schon los. Kommadotesten: vor, back, left, right, down! Immer schön synchron! 😀 😀

Zwischendrin gab es eine Stelle, an der man sehr schön ins – nicht nur sehr kühle, sondern auch sehr schön türkise – Nass springen konnte. Eigentlich bin ich ja so gaaaar kein Freund von aus-großer-Höhe-ins-Wasser-springen, aber das ließ ich mir dann doch nicht entgehen 😀 … nach einiger Überwindung ging es los 3-2-1… EISKALT!!! Brrrrr!!!! Heftig! Schnell wieder raus! Aber danach, das fühlt sich einfach nur gut an, wenn man so abgekühlt ist! 😀 Drum bin ich später gleich nochmal gesprungen. Und ganz später, als die Tour schon zu Ende war, hab ich mich tatsächlich noch mehrere Male in dieses wirklich EISkalte Wasser getraut – einfach nur, um mich abzukühlen! Einfach genial! Seitdem mag ich kaltes Wasser! 😀

Achja, und der Guide hatte auf seinem Helm eine GoPro. Gehört wohl zur Standard Ausrüstung. Auf Julians Helm und am Boot vorne befanden sich auch Vorrichtungen für die GoPro, wo wir auch unsere festmachen durften. Der Guide hat dann Videos gemacht, als wir ins Wasser gesprungen sind…ob er sonst noch Videos und Fotos gemacht hat, wissen wir noch nicht. Auf jeden Fall macht am Ende noch einer der Autofahrer Bilder von den ankommenden Raftern im Boot. Eigentlich bekommt man einen Tag nach dem Rafting eine DVD mit seinen Bildern drauf, gratis… haben wir auch, nur leider die falsche. Jetzt ist anscheinend eine DVD per Post auf dem Weg nach Deutschland… bin mal gespannt!
/edit: haben die Bilder leider nicht mehr bekommen. Sehr schade!
/editedit: Mein Bruder war mit seiner Freundin ein Jahr später wieder dort zum Rafting… und er hat die Bilder und Videos tatsächlich alle noch bekommen!! 😀

Hm, und zum Rafting selbst… Ich hatte es mir aufregender vorgestellt. Vielleicht ist es das im Winter, wenn die Tour schneller vorbei ist und der Fluss mehr Wasser führt… War auf jeden Fall ganz nett und auch ein bisschen anstrengend zeitweise… Ich mag aber lieber auf dem Main paddeln, da gibt’s zwar keine Stromschnellen, aber man kann paddeln, wann man mag und nicht, wenn man muss, weil man gerade durch eine Stromschnell durch muss 😉

Infos zum Rafting:

Name: Rafting Papigo
Preis: 35€ pro Person, online reservier- und zahlbar (aber auch erst in bar vor Ort)
Infos: nach Absprache Abholung inkl., Bilder DVD inkl. (normalerweise), professionelle Einweisung, waren sehr zufrieden!

Von unserem Guide haben wir noch einige Tipps bekommen, was man so gesehen haben sollte und so es schön ist. Viel davon angeschaut haben wir uns leider nicht, aber es steht auf meiner Bucket List 😉

Da waren unter anderem:

– Monodendri – Aussichtspunkt Oxia
– Kokkori Brücke
– Dragon Lake of Gkamila (4h einfache Wanderung)
– In Albanien: Agioi Saranta
– und Konitsa, eine Stadt etwas weiter nödlich.

Und genau zum letzten Punkt fuhren wir am Abend hin. Etwas Googelei förderte nämlich zutage, dass Kleidonia (wo Julian am Tag zuvor noch „reinfahren“ wollte, um evtl. einen Supermarkt zu finden^^) gerade mal elf Einwohner zählt 😀 In Kontisa war das zum Glück anders, da tobte das Leben – für griechische Verhältnisse 😀 Wir konnten mal wieder richtig einkaufen, was nötig war, und dann aßen wir auch noch lecker zu Abend – richtig lecker! Selten so deliziösen Ofenkäse und Tsatziki gegessen! War mal wieder vor der Hauptsreise satt 😀 Aber so hatten wir mal wieder zwei Tage lang was davon (wenn man nicht alles auf einmal reindrückt, gell Julian 😉 )

Dann fanden wir tatsächlich noch den „Stellplatz“, so glaubten wir zumindest, dank Tipps von Dominik. Und wieder standen wir an einer alten Steinbrücke 🙂 Abends noch ne Runde gelaufen und Ausschau nach der kleinen Feier gehalten, von der er erzählte… aber ich war einfach sooooo platt, da ging gar nix mehr.

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