27.07. Meteroa, Teil 1: Viele Kilometer, viele Erlebnisse!

Eigentlich hätte ich Meteora gerne in einem Beitrag zusammengefasst, wie ich es schon für Thassos (Reisebericht Thassos) gemacht habe, aber es ist an jedem einzelnen Tag einfach so viel passiert, dass es mehrere Teile werden:

Der Weg nach Meteora: Geocaches, verfallene alte Diskotheken, vergebliche Suche nach Supermärkten, die laut Maps und Navi noch da sein sollten, Regen und ein Temperaturabfall bis auf nur noch 21°C (brrrr!), Essen an einem der vielen Kantina Stände am Straßenrand (Kantina steht in Griechenland anscheinend für den Verkauf von Essen aus einem, neudeutsch würde man sagen, „Food-Truck“), viele Kilometer auf Autobahnen und Nebenstraßen die bergauf und bergab gingen.

Dann starteten wir wieder einen Versuch, an Gas zu kommen. Trotz Bemühungen des Verkäufers leider wieder erfolglos. Aber, immerhin, er hatte eine Waage, sodass wir nun wussten, dass die Gasflasche noch gut halb voll war und somit konnten wir erstmal beruhigt weiterfahren.

Bis, ja bis unseren Weg ein kleines etwas kreuzte. Deutsche Augen wollen erst den gewohnten Igel sehen, je nöher man kommt, desto eher erkennt man, dass es sich aber meistens doch um eine Schildkröte handelt. Julian sofort rechts ran gefahren, das arme Tier muss gerettet werden! …und natürlich wollte er sich das auch mal aus der Nähe ansehen! 😀

Auf der kurvigen Straße nach Meteora machten wir an einem Aussichtspunkt an einem Fluss Halt, wo gerade ein paar Mutige von der Brücke ins Wasser sprangen. Das aufkommende Gewitter vertrieb sie leider, ließ aber gerade noch genug Zeit damit wir ein paar Fotos machen konnten. An so einem schönen Ort muss doch ein Cache sein, dachte ich, und siehe da, es war tatsächlich so! Bis fünf zählen will gelernt sein… 😉 Den nahmen wir natürlich mit und dann ging es weiter. Die Meteora-Felsen schon fast in Sichtweite, stoppten wir an einem schönen Restaurant um mal wieder frittierte Zucchini und Ofenkäse zu essen- so lecker! Da braucht man auch gar keine Hauptspeise 😀

Abgesehen vom super leckeren Essen war das Restaurant übrigens echt sehr schön und liebevoll gestaltet, ist also definitiv einen Stopp wert!

Wer dort auch mal lecker speisen will: Μαγκλάρας ; 39°43’55.2″N 21°35’14.8″E

 

In Meteora selbst bzw. an unserem Übernachtungsplatz (mal wieder park4night sei Dank!) kamen wir genau zur richtigen Zeit an. Ein Parkplatz war frei für uns und ein schönes Plätzchen auf den Felsen, ein bisschen versteckt vor all den Menschen und dementsprechend ein bisschen ruhigen und natürlich erste Reihe mit atemberaubendem Ausblick! Dass es an diesem Tag etwas wolkig war, war einfach genau richtig für diese tollen Bilder!

Einfach nur traumhaft.

Mich hat das Ganze von Anfang an ja sehr an Kappadokien erinnert – ich würde auch behaupten, aus türkischer Sicht ist es das Kappadokien Griechenlands 😀 (Blog Eintrag: Kappadokien Teil 3)

So gingen wir früh schlafen, wobei ich nachts nochmal raus bin um diesen wahnsinnig schönen Sternenhimmel, fast gänzlich unbeeinflusst von menschlichen Lichtemissionen, zu genießen, aber dazu im nächsten Eintrag mehr 🙂

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