18.07.2017 bis 21.07.2017: Die schöne Insel Thassos!

Thassos… was soll ich sagen. Eine super Idee, dorthin zu fahren! Es wurde mit jedem Tag besser!

Nachdem das WoMo tatsächlich für den Fährpreis abgemessen wurde, ging es los, von Keramoti auf die Insel!

Wir befuhren sie gegen den Uhrzeigersinn, fanden bei Skala Marion einen schönen Strand, wo man auch direkt sehr schön das WoMo dran parken konnte, fuhren aber nochmal weiter. Keine gute Idee, denn es endete darin, dass wir in einer engen Gasse festsaßen und rückwärts raus mussten… Tjaaaa. Da hilft auch die beste Rückfahrkamera nix, wenn man nicht in alle vorhandenen Spiegel schaut oder den Sozius zum Guggen raus schickt. Ein kleines Malheur, zum Glück an keinem besonders wertvollen Wagen, noch mehr „zum Glück“ auch am WoMo kein großer Schaden… kurz abgeklärt, alle vorhandenen Euros in bar ärmer, ging es wieder zurück zum ersten Strand, wo wir uns an der Strandbar zum Tagesausklang ne Pizza und Bier genehmigten und ein paar Jugns beim Volleyballspielen zusahen, während im Hintergrund die Sonne unterging. Hier war es nachts auch so ruhig, dass wir wirklich sehr gut schlafen konnten.

Standort: N 40°38’40.78“ E24°30’56“ (nicht an der Hauptstraße, sondern an der Strandbar, toller Ausblick, sehr ruhig)

Den nächsten Tage verbrachten wir zur Hälfte hier, zur Hälfte an einem anderen Strand, ein ganz kleiner, mit ganz türkisem Wasser (Notos Beach)! Einfach ein Traum! Dementsprechend viel war los und das Paar Liegen kostete 6€, aber das war es wert. Dank Wohnmobil hatten wir ja die Möglichkeit, am nächsten Tag nicht nur als erstes am Strand zu sein sondern uns auch ein paar versteckte Plätze in den Felsen zu sichern, wo man auch mal oben ohne liegen konnte 😀

Standort: N 40°35’48.13“ E 24°37’06.72“ (Aussichtsparkplatz direkt an der Straße – viel Verkehr solange Fähren fahren, viele Leute, die Bilder von hier machen, aber ok für eine Nacht)

Hier entstanden nicht nur viele schöne Bilder von Strand und Meer, sondern auch einige Unterwasser-Bilder mit der GoPro, die bei diesem klaren Wasser einfach nur genial schön wurden!

Den Nachmittag nutzten wir wieder, um weiterzufahren, sodass wir letztlich mit Stopp am Aliki-Strand, wo es einen Rundweg mit Infotafeln über den früheren Marble-Abbau gab, den Wassertank mit Wasserflaschen befüllen , Fahrt über steile Bergstraßen und vergeblichem Versuch, zum Marble Beach zu gelangen (die letzten vier Kilometer waren holpriger Feldweg…) in Thassos City landeten (ich hatte wieder Schweißausbrüche, weil wir erneut in irgendwelchen engen Gassen rumgurkten. Aber diesmal ging alles gut und wir hatten noch einen sehr schönen Abend in der Hafenstadt.

Standort: irgendwo in der Straße von der Fähre kommend – nicht gerade zu empfehlen – sobald die Fähren fahren, rumpeln tausende von LKWs vorbei.

Der letzte Tag toppte alles nochmal, unerwartet: Wir waren schon auf dem Weg nach Ormos Prinou, um von dort per Fähre nach Kavala überzusetzen. Da wir möglichst schnell von unserem nicht allzu schönen Nachtplatz weg wollten, fuhren wir um Frühstück zu machen, irgendwo auf den Parkplatz eines Beachclubs (“La Scala”). Diesen sahen wir uns dann auch mal an und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus! Mit so viel Liebe gestaltet, einfach nur schön! Melly meinte, das hier sei besser als jeder Beach-Club auf Ibiza. Dementsprechend waren die Preise der Premium-Liegen: Mindestverzehr von 130€ pro Person! 😀 Aber es war für jeden was dabei, die Liegen in der ersten Reihe konnte man sich leisten: 10€ pro Person Mindestverzehr. “La Scala” – aboslute Empfehlung!!

Hier blieben wir also noch ein bisschen, bevor es hieß: Tschüss Thassos, es war wirklich schön!

Standort: N 40°46’59.2″ E 24°40’19.5(Parkplatz des La Scala, ob man dort übernachten darf, weiß ich nicht. Ruhig gelegen, tagsüber viel los wegen der Gäste)

Kleiner Insidertipp: Wenn man mit der „Link“ – Fähre fährt, vor Überfahrt zurück aufs Festland wieder mit “Link” fährt und am Schalter seine Tickets herzeigt, dann muss man nur fürs Fahrzeug, nicht mehr für die Insassen zahlen – das hat uns zumindest der Kapitän unserer Fähre erzählt! 🙂

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1 Antwort

  1. 8. Februar 2019

    […] hätte ich Meteora gerne in einem Beitrag zusammengefasst, wie ich es schon für Thassos (Reisebericht Thassos) gemacht habe, aber es ist an jedem einzelnen Tag einfach so viel passiert, dass es mehrere Teile […]