Juhuu! Das erste Mal mit dem WoMo auf Tour! :) – Ausflug in die Bayerischen Alpen, Kochel- und Walchensee – Teil 2

Ein Start mit Tücken

Stromproblem

Am nächsten Morgen war es noch recht kühl, sodass wir auch zum Frühstücken erstmal nicht ausm WoMo raus wollten… Als aber dann der Converter nur piepste, statt dem Toaster Strom zu geben, musste ich doch an die Rezeption und “Strom bestellen”. Erstmal herrschte am Verteilerkasten große Verwirrung wegen Anschluss- und Adapterstecker, aber letztlich bekamen wir es doch hin 😉 Die Länge von Stromkabel und kleiner Verlängerung reichten gerade aus, um die Stromversorgung zum WoMo zu legen.

Wassertank leer

Nach ausgiebigem Frühstück und dem Abspülen das nächste Problem: Wassertank leer. Also die beiden neuen Faltkanister geschnappt, entfaltet, mit Wasser gefüllt und versucht (!), damit den Frischwassertank zu befüllen… tjaaaa, das stellte sich auch als schwieriger  heraus als angenommen. Es landete nämlich mehr Wasser daneben bzw. auf uns… 😛 Die meisten unserer (wenigen) Nachbarn amüsierte der Anblick wahrscheinlich, einer kam uns zu Hilfe. Ein Coburger, mit dem ich schon tags zuvor kurz geplaudert hatte, bot uns an, uns seinen Schlauchaufsatz für den Kanister zu leihen. Damit ging es dann echt ganz gut 🙂 (dass die Wasserversorgungsstation mit einem eeeewig langem Wasserschlauch sich näher an unserem WoMo befand, als der Stromkasten, entdeckte ich erst einen Tag später…. 😉 😛 ).

Wandern nach Kochel am See

Kurz darauf machten wir uns auf den Weg zu unserer ersten Wanderung. Im Nachhinein und in Anbetracht der Wanderung, die wir zwei Tage später machten, sollte man sie allerdings eher als Spaziergang bezeichnen 😛 Die nette Dame vom Empfang hatte uns tags zuvor schon einige Wanderwege genannt, sodass wir uns den Felsenweg herauspickten (für die Wasserfälle war es zu kühl) und um kurz nach 13h starteten. Natur pur, viel Grün, Felsen (natürlich), schöne Ausblicke auf Wiesen und Felder und den See, ein kleines Bambi… in Schlehdorf schließlich haben wir eine Kleinigkeit gegessen und einen der letzten Busse zurück zum Campingplatz genommen. Laufen wäre noche in ganzes Stück gewesen und langweilig obendrein, da der Weg um den See nix mehr zu bieten hatte.

Am Abend war wieder einkuscheln mit Decken, Buch etc. angesagt, der Rest von der One-Pot-Pasta gegessen und zeitig ins Bett.

 

Tag 3: Umzug zum Walchensee

Tag 3 versprach dagegen freundlicher zu werden. Die Sonne begrüßte uns, sodass wir draußen frühstücken konnten.

Da wir nur ein Rad dabei hatten und nun quasi schon einiges rund um den See gesehen hatten, beschlossen wir, den Platz zu wechseln. Der Coburger ist tags zuvor abgereist, weil seine Kinder mehr Berge wollten und es hier doch etwas öde war, sie sind an den Walchensee gefahren. Also packten wir alles ins WoMo, ärgerten uns viel zu lange mit der störrischen Markise rum, tankten Frischwasser. Dass der Anschluss funktionierte, hatte ich bereits festgestellt, als ich den Aufsatz vom Schlauch abzog, der Wasserhahn aber noch aufgedreht war…. 😛 Diesmal also erst Wasserhahn zu, Aufsatz weg, meinen Schlauch dran und los gings. Rucki zucki war der Tank voll (sofern uns das die schwach-grünen Lichtchen anzeigen konnten; die Sicherung, die die Batterien laden sollte, während 230V anliegen, war kaputt, was wir aber erst Zuhause feststellten). Nach dem Bezahlen folgte das erste Mal: Grauwasser ablassen.
Dank Julia und den Rückfahrkameras war das Positionieren auch kein Problem. Schieber wieder zu, Stopfen drauf und endlich ging die Reise weiter.

Viele Serpentinen führten nach oben über die Passstraße, um schließlich bereits auf den Weg nach unten mit grandiosen Ausblicken belohnt zu werden.

 

Ausblick auf Walchensee mit Karwendelgebirge im Hintergrund.

Ausblick auf Walchensee mit Karwendelgebirge im Hintergrund.

 

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